Der hat aber kräftige Beißerchen

Wer von euch hat beim Spazierengehen schon kegelförmig abgenagte Baumstämme entdeckt? Dort war bestimmt ein Biber am Werk. Die umtriebigen Nager sind seit 2006 wieder zurück in Vorarlberg, nachdem sie vor rund 350 Jahren ausgerottet wurden. Biber werden, von der Nase bis zum Schwanzende gemessen, rund 135 Zentimeter lang und bis zu 30 Kilogramm schwer. Sie leben am und im Wasser. Ihr dichtes Fell hat bis zu 23.000 Haare pro Quadratzentimeter (zum Vergleich: wir Menschen haben auf dem Kopf nur rund 300 Haare pro Quadratzentimeter). Dadurch und durch die dicke Fettschicht sind Biber gut vor Kälte geschützt.

Farbenblind

Übrigens: Biber hören und riechen sehr gut. Sehen tun sie allerdings sehr schlecht, da sie kurzsichtig und farbenblind sind. Typisch für die neuen Nachbarn von Fisch und Co. sind neben dem Schwanz, der auch „Kelle“ genannt wird, die vier großen Nagezähne. Der Zahnschmelz ist durch Eiseneinlagerungen orange gefärbt und dadurch besonders hart. Zudem schärft der Biber seine Zähne automatisch bei jedem Bissen. Mit solchen Zähnen kann man nicht nur gut Bäume fällen und Äste abknabbern, man kann damit auch Eindringlinge aus dem Revier vertreiben. Im Sommer ernähren sich die Biber von Kräutern, Gräsern und Wasserpflanzen. Im Winter naschen sie die Rinde der gefällten Bäume. Die Nager gelten außerdem als große Baumeister. Wenn zu wenig Wasser vorhanden ist, dann wird einfach ein Damm gebaut.
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