Gut geröhrt, „König der Wälder“!

Hirsche sind recht gesellige Tiere. Sie leben in Herden, allerdings streng getrennt nach Geschlecht. Die weiblichen Tiere, die sogenannten Hirschkühe, leben mit ihrem Nachwuchs, den Kälbern, zusammen und auch die Hirsche bilden eine eigene Herde. Allerdings nur bis zur Paarungszeit, der sogenannten „Brunft“. Dann nämlich werden sie zu Konkurrenten und buhlen getrennt voneinander um die Gunst der Weibchen. Mit ihrem großen Geweih und dem berühmten Hirschruf, dem Röhren, schüchtern die männlichen Tiere ihre Nebenbuhler ein und verteidigen ihr Revier. Jedes Jahr im Frühling werfen die Hirsche ihr Geweih ab und bilden innerhalb von rund 120 Tagen ein neues aus. Warum das so ist? Darüber sind sich auch die Forscher noch nicht ganz einig.

Hirsche haben in der Jägersprache übrigens kein Fell, sondern eine „Decke“, die Augen werden „Lichter“ genannt, die Ohren „Lauscher“ und der Schwanz „Wedel“.
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