Der Stadtteil Masalaña hat sich zu einem Trendspot entwickelt. Hier findet man altes Handwerk und ausgefallene Mode. Shutterstock (5)

Der Stadtteil Masalaña hat sich zu einem Trendspot entwickelt. Hier findet man altes Handwerk und ausgefallene Mode. Shutterstock (5)

Prächtig renoviert und mit viel Glas kommt das alte gusseiserne Tragwerk schön zur Geltung. Neben frischen Lebensmitteln bietet der Markt kleine Gerichte, besten Wein und natürlich Tapas. Auf Spaniens regionale Delikatessen ist der Mercado San Antón, nicht weit entfernt vom Boulevard Gran Via, spezialisiert. Das Gebäude aus den 1980er-Jahren ist wenig ansprechend, dafür nicht so eng. Wer Schutz vor der Hitze oder einem Regenguss sucht, der taucht ins Platea ab. Das ist ein ehemaliges Kino, das zum mehrstöckigen Food Court umgebaut wurde. Fans der 1950er-Jahre werden jubeln, die Einrichtung ist nämlich geblieben.

Lebenswert und liberal

Wo einst Einheimische unter sich blieben und wohin sich kaum Besucher verirrten, tobt heute in den Straßen das pralle Leben. Nördlich der Stadtachse Gran Via mit ihren Theatern und Shows haben sich die benachbarten Viertel Malasaña und Chueca zu Trendspots entwickelt. Während Malasaña alternativ mit preiswerter Gastronomie, altem Handwerk und ausgefallener Mode lockt, punktet Chueca mit Tapas und schicken Designer-Lokalen. Chueca ist in der Schwulenszene beliebt, aber – und das zeichnet Madrid aus – Pubs, Tapasbars, Läden und Kneipen stehen allen offen. An warmen Abenden treffen sich dann sowieso alle, um auf der gemeinsamen Fußgängerzone Fuencarral zu bummeln.

Dachterrassen: Dem Himmel so nah

Madrid hat in der Innenstadt keine Wolkenkratzer, trotzdem sind Dachterrassen ein bevorzugter Ort zum Chillen. Wer nur einen Drink oder Snack mit Blick genießen will, dem seien die Gourmetabteilungen der Kaufhauskette El Corte des Inglès empfohlen. So bietet die große Niederlassung an der Calle de Preciados 3 im neunten Stock einen tollen Blick auf den zentralen Platz Puerta del Sol beziehungsweise auf der anderen Seite auf den Königspalast. Das Kaufhaus in der Calle Serrano 52 hat ebenfalls eine Delikatessenabteilung mit Terrasse, die Einblicke in die begrünten Dachgärten des feinen Wohnviertels Salamanca erlaubt. Entspannt bei einem Cocktail lässt sich der Sonnenuntergang auch auf der Dachterrasse des Mercado San Antón genießen. srt/Tinga Horny

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