Abwärtsspirale dreht sich für die Freiheitlichen weiter

Strache kritisiert die neue FPÖ-Führung, und diese schlägt zurück. 

Strache kritisiert die neue FPÖ-Führung, und diese schlägt zurück. 

Eisenstadt Die blaue Regierungsbeteiligung im Burgenland ist Geschichte. Der Abwärtstrend der FPÖ setzt sich bei der Landtagswahl am Sonntag fort. Sie verliert rund ein Drittel ihrer Wähler und schafft knapp zehn Prozent. In nur drei Gemeinden können die Freiheitlichen zulegen, wobei sich ihr Plus mit 0,47 bis 1,16 Prozentpunkten auch dort in Grenzen hält. Am meisten Stimmen holt die Partei mit 28,35 Prozent (+0,47) in Loipersbach, der Heimatgemeinde von FPÖ-Chef Johann Tschürtz.

Zwist zwischen Strache und Hofer

Ex-FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache gibt seinen Nachfolgern die Schuld an der Wahlschlappe im Burgenland. FPÖ-Obmann Norbert Hofer postet daraufhin auf Twitter ein Bild Straches aus dem Ibiza-Video und betitelt es mit „Besten Dank….“. Tirols Freiheitlichen-Chef Markus Abwerzger will dem langjährigen Frontmann gar einen Exorzisten schicken: „Eine Staatskrise mitverursachen. Auf Parteikosten leben, wie Gott in Frankreich. Sich an anderen Personen abputzen. Reue, Einsicht, Fehlanzeige.“

Für die Wien-Wahl im Herbst fühlt sich die FPÖ gewappnet. Sie will über 20 Prozent erreichen (2015: 30,8 Prozent), sagt FPÖ-Klubobmann Anton Mahdalik. Strache oder die FPÖ-abtrünnige DAÖ seien keine politischen Gegner.

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