Asylwerber zahlten 54.000 Euro

Wien Die von der ÖVP-FPÖ-Regierung beschlossene Auswertung von Handydaten von Asylwerbern wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen bisher nicht in die Praxis umgesetzt. Eigentlich wollten ÖVP und FPÖ so feststellen lassen, wo Flüchtlinge erstmals europäischen Boden betreten haben. Das geht aus der Beantwortung einer Neos-Anfrage durch das Innenministerium hervor. Darin erklärt das Ressort außerdem, dass bisher rund 590 Flüchtlingen 54.000 Euro an Verfahrenkostenbeiträgen abgenommen wurden. Polizisten können aufgrund der ÖVP-FPÖ-Novelle bis zu 840 Euro von Flüchtlingen verlangen, wenn diese Bargeld mit sich führen. Im Durchschnitt dauerte ein Asylverfahren im vergangenen Jahr übrigens 2,6 Monate.

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