Dauerhaft arme Menschen sterben früher

wien Dauerhaft arme Menschen sterben Jahre früher als der Rest der Bevölkerung. Das zeigt eine von der Statistik Austria durchgeführte Sonderauswertung der EU-Sozial-
studie SILC. Laut Statistik Austria sind 1,5 Millionen Menschen in Österreich von Armut oder sozialer Ausgrenzung gefährdet. Der Sonderauswertung zufolge sterben armutsgefährdete Männer um vier Jahre früher, bei Frauen sinkt die Lebenserwartung um eineinhalb Jahre. Wer nicht nur armutsgefährdet ist, sondern in manifester Armut lebt – also etwa Probleme hat, die Wohnung warm zu halten und sich keine unerwarteten Reparaturen leisten kann – stirbt um vier Jahre (Frauen) bis elf Jahre (Männer) früher. Die Armutskonferenz verweist nun darauf, dass es sich bei Mindestsicherungsbeziehern um manifest arme Menschen handelt. Dauert diese Armut mehrere Jahre an, sinkt die Lebenserwartung weiter: um zwölf Jahre bei Männern und um neun Jahre bei Frauen.

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