Mehr Flüchtlinge auf der Mittelmeer-Route

ValEncia Das Drama um 629 Bootsflüchtlinge ist nach tagelanger Irrfahrt im Mittelmeer beendet. Das vor einer Woche von Italien abgewiesene Flüchtlings-Rettungsschiff „Aquarius“ und zwei weitere Schiffe fuhren am Sonntag in den Hafen der spanischen Stadt Valencia ein. Nachdem Italien und Malta der „Aquarius“ die Einfahrt verweigert hatten, erklärte sich Spanien zur Aufnahme bereit. Der italienische Innenminister Matteo Salvini von der fremdenfeindlichen Partei Lega kündigte an, Italien werde weitere private Rettungsschiffe mit Migranten abweisen.

Die EU-Grenzschutzagentur Frontex erklärte unterdessen, einen gemeinsamen operativen Raum in der Mittelmeer-Region anzustreben, um die Flüchtlingsströme besser kontrollieren zu können. Die Zahl der Flüchtlinge auf der Mittelmeer-Route sei seit 2017 deutlich gestiegen. Viele Menschen versuchten wieder, über die Türkei und Griechenland sowie über Spanien nach Europa zu kommen.

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