Kandidatur 2020 im Visier

Bringt sich angeblich in Stellung: Trumps Vize Mike Pence. AP

Bringt sich angeblich in Stellung: Trumps Vize Mike Pence. AP

Erste US-Republikaner planen schon für die Zeit nach Trump.

washington. US-Präsident Donald Trump ist zwar erst ein gutes halbes Jahr im Amt, aber die ersten Republikaner laufen sich indirekt schon für eine Kandidatur für die Wahl 2020 warm. Die „New York Times“ sprach am Sonntag von einem ungewöhnlich frühen „Schattenwahlkampf“ und hob den derzeitigen Trump-Vize Mike Pence als „Schrittmacher“ hervor. Er sei bereits dabei, sich eine unabhängige Machtbasis zu schaffen und seinen Status als „Erbe“ Trumps zu zementieren. Als weitere potenzielle Bewerber werden die Senatoren Ben Sasse und Tom Cotton sowie Ohios Gouverneur John Kasich genannt. Die Zeitung bringt zudem die Ex-Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley, ins Spiel. In den meisten Fällen hätten die potenziellen Bewerber und deren Mitarbeiter signalisiert, dass sie sich nur für den Fall vorbereiteten, dass Trump 2020 nicht am Start sei. Dieser habe zwar keine Hinweise darauf gegeben, dass er keine zweite Amtszeit anstrebe werde. Aber das Chaos seiner Präsidentschaft und die Unsicherheit über das, „was Trump nächste Woche tut, von der nächsten Wahl gar nicht zu reden“, habe Republikaner zu frühen Vorbereitungen veranlasst, hieß es. Trumps Topberaterin Kellyanne Conway wies das als „Erfindung“ zurück.

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