Bildung der Eltern schwer überwindbar

Wien. Noch immer hat die Bildung der Eltern großen Einfluss darauf, ob ihr Kind die Matura oder einen Hochschulabschluss erreicht. „Die Bildungsvererbung ändert sich nur langsam“, sagt Statistik-Austria-Generaldirektor Konrad Pesendorfer. Grundsätzlich sei in Österreich eine Verbesserung des Bildungsniveaus zu beobachten und zum Beispiel der Anteil der 25- bis 34-Jährigen, die maximal die Pflichtschule abschließen, von 40 Prozent in den 1980ern auf heute unter 20 Prozent gesunken.

Allerdings sei es noch immer „schwer, den Bildungsstatus der Eltern zu überwinden“: Unter den 18- bis 20-jährigen Maturanten (2014/15) haben rund 31 Prozent zumindest einen Elternteil mit akademischem Titel, nur knapp vier Prozent haben Eltern mit Pflichtschulabschluss. Die Herkunft entscheide auch, wer an eine Uni gehe (44 Prozent Akademikerkinder) und wer an eine Fachhochschule (32 Prozent).

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