Rumänen wollen den Rücktritt der Regierung

Justizminister Florin Iordache ist zurückgetreten.  Foto: afp

Justizminister Florin Iordache ist zurückgetreten. Foto: afp

Trotz Abgang des Justizministers halten Proteste im Land an.

bukarest. Wut auf korrupte Politiker treibt die Rumänen weiter auf die Straßen. Der Rücktritt des Justizministers reicht den Regierungsgegnern nicht, sie beharren weiterhin auf dem Rücktritt der ganzen Regierung und demonstrieren täglich in Bukarest vor dem Regierungsgebäude und auch im ganzen Land. Die  Massenproteste richten sich gegen die sozialliberale Regierung von Ministerpräsident Sorin Grindeanu, die ihrer Ansicht nach den Kampf gegen Korruption bremsen will.

Justizminister Florin Iordache hat auf Druck von Grindeanu am Donnerstag sein Amt niedergelegt. Iordache war mitverantwortlich für die umstrittene Eilverordnung, die die Strafverfolgung von Amtsmissbrauch erschwert. Diese Verordnung, die eine Strafverfolgung von Amtsmissbrauch erschweren würde, hatte die Serie von Protesten gegen die Regierung ausgelöst. Die Regierung nahm die Regelung in dieser Woche unter dem Eindruck der Massenproteste zurück. Doch die Maßnahmen konnten den Zorn der Regierungsgegner nicht besänftigten. 

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