Stichwahl entscheidet Präsidentschaftsfrage

Brasiliens Noch-Präsidentin Dilma Rousseff (l.) trifft in drei Wochen auf ihren Herausforderer Aecio Neves.  FOTO: REUTERS
Brasiliens Noch-Präsidentin Dilma Rousseff (l.) trifft in drei Wochen auf ihren Herausforderer Aecio Neves. FOTO: REUTERS

Clown hat es wieder geschafft, ins Parlament einzuziehen.

Rio de Janeiro. Nach Auszählung von über 98 Prozent der Stimmen sicherte sich Staatschefin Dilma Rousseff bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag mit 41,4 Prozent zwar den ersten Platz, verpasste aber die für einen Erstrunden-Sieg notwendige absolute Mehrheit. Der Sozialdemokrat Aecio Neves (PSDB) kam auf 33,8 Prozent. Rousseff und Neves treten am 26. Oktober in der Stichwahl gegeneinander an. Mit mehr als einer Million Stimmen und damit dem zweitbesten Ergebnis aller Kandidaten hat der brasilianische Clown „Tiririca“, Francisco Oliveira, den Wiedereinzug ins Parlament geschafft. 2010 wurde er erstmals mit dem Slogan „Es kann nicht schlimmer werden“ ins Parlament gewählt.

Als Verliererin ging die ehemalige Umweltministerin Marina Silva aus der Wahl hervor, die 21,3 Prozent der Stimmen erzielte.

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