Granaten töteten Kinder

Verletzte und Tote durch Mörsergranatenbeschuss. 2,6 Millionen Syrer auf der Flucht.

damaskus. In der syrischen Hauptstadt Damaskus und Umgebung sind nach Angaben von Staatsmedien und Aktivisten mehrere Mörsergranaten eingeschlagen. Der schwerste Angriff habe sich am Donnerstag im Vorort ­Harasta ereignet, wo sechs Kinder getötet und acht weitere verletzt worden seien. Fünf Menschen sollen verletzt worden sein, als ein Geschoss den Stadtteil Maliki getroffen habe. Nach Angaben des Syrischen Beobachtungszentrums für Menschenrechte schlugen auch in der Innenstadt von Damaskus Granaten ein, unter anderem auf dem Ummajad-Platz, in dessen Umgebung TV- und Radiosender sowie die Armeeführung angesiedelt sind. Opfer habe es auf dem Platz keine gegeben. Wie Aktivisten sagten, gab es gestern auch heftige Gefechte und Luftangriffe im Damaszener Vorort Mleiha.

In den vergangenen Tagen haben mehrere Selbstmorde von Flüchtlingen aus Syrien die libanesische Öffentlichkeit aufgerüttelt. Grund sei Rassismus, dem die Flüchtlinge an einigen Orten im Libanon ausgesetzt seien.

Die Zahl der im Libanon registrierten syrischen Flüchtlinge hat die Millionengrenze längst überschritten. Laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) in Beirut würden täglich etwa 2500 Neuankömmlinge aus Syrien registriert. Der Libanon könne den Ansturm kaum bewältigen.

Insgesamt versuchen nach UN-Angaben über 2,6 Millionen Flüchtlinge Syrien zu verlassen.

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