ÖGB-Präsident Foglar hat in Stronach ein Feindbild gefunden

Wien. ÖGB-Präsident Erich Foglar (SPÖ) hat sich gestern in seiner Eröffnungsrede zum ÖGB-Bundeskongress auf den Neo-Politiker Frank Stronach eingeschossen. Der „wahlwerbende Millionär“, der kein glaubwürdiges Programm habe, sei mit seiner Forderung nach Abschaffung bzw. Zurechtstutzung der Gewerkschaften „politisch inakzeptabel für uns“. Sanften Druck machte er in Richtung Beamtengewerkschaft.

„Auch Arbeitnehmer im öffentlichen Bereich haben bei angespannter Budgetsituation das Recht auf angemessene Lohnerhöhung und Inflationsausgleich, wie alle anderen Arbeitnehmer auch“, forderte er – um sogleich Fritz Neugebauer (ÖVP) in der Debatte um ein neues Lehrerdienstrecht zu ermahnen: Für ein befriedigendes Ergebnis sei es notwendig, „dass sich beide Verhandlungspartner aufeinander zubewegen“.

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