Griechenland-Hilfe ging vor allem an die Banken

Von 207 Milliarden Euro kamen 160 Milliarden Finanzsektor zugute.

Athen. Die Hilfsmilliarden für Griechenland flossen nach Darstellung des globalisierungskritischen Netzwerks Attac zu mehr als drei Viertel an Banken und reiche Kapitalanleger. Von den seit Mai 2010 an Athen überwiesenen 207 Milliarden Euro seien mindestens 160 Milliarden direkt oder indirekt beim Finanzsektor gelandet, wie Attac gestern berichtete.

Allein 58,2 Milliarden Euro sollen für die Rekapitalisierung griechischer Banken genutzt worden sein – „anstatt den zu großen und maroden Sektor nachhaltig umzustrukturieren und die Eigentümer der Banken für deren Verluste haften zu lassen“, kritisiert Attac. Weitere 101,3 Milliarden Euro seien Gläubigern des griechischen Staates zugutegekommen. Davon seien 55,44 Milliarden Euro verwendet worden, um auslaufende Anleihen zu bedienen.

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