Grasser will weiter klagen

Wien. Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser will die österreichische Justiz haftbar machen. Nach seiner am Mittwoch eingereichten Klage auf Feststellung eines Amtshaftungsanspruchs im Zusammenhang mit einer Aussendung der Staatsanwaltschaft zu Hausdurchsuchungen meint Grasser nun in einem Interview, dies sei „nur ein Auftakt von möglichen Klagen von mir gegen die Justiz“.

Er sei „eines der größten Justizopfer der letzten Jahre in Österreich“. In mittlerweile zehn Urteilen sei festgestellt worden, „dass die Wiener Staatsanwaltschaft mich rechtswidrig verfolgt“. Durch die „dreijährige Verfolgung“ sei ihm ein „massiver Schaden“ entstanden. „Meine Reputation wurde ruiniert, meine geschäftliche Tätigkeit wurde total zerstört“, so Grasser in „Österreich“.

Gegen Grasser ist im Rahmen der Ermittlungen zum Schmiergeldverdacht bei der BUWOG-Privatisierung ein Verfahren anhängig, Grasser weist alles zurück. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.