Ausrichtung am Kindeswohl begrüßt

Familienrechts­novelle: Anwalt Rauch und ­Bischof Küng sehen gute Pläne.

Wien, Schwarzach (VN) Der Vorarlberger Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch begrüßt die geplante Familienrechtsnovelle: „Die erweiterte Möglichkeit der gemeinsamen Obsorge, die rechtliche Präzisierung des Kindeswohls und die besseren Möglichkeiten der Durchsetzung des Besuchsrechts sind positiv hervorzuheben.“ Im Begutachtungsentwurf, den das Justizministerium am Mittwoch vorgelegt hat, vermisst Rauch allerdings Schlichtungsstellen, die Konflikte zwischen Partnern „im Vorfeld minimieren“.

Positiv zu den Reformplänen äußerte sich gestern Familienbischof Klaus Küng: „Dass man nun die gemeinsame Obsorge am Kindeswohl ausgerichtet hat, ist ein lobenswertes Signal in die richtige Richtung.“

Familienrichter erwarten indes mehr Arbeit: Ohne personelle Aufstockung drohten daher längere Verfahren.

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