VN-fahrbericht. Skoda Octavia

Feinschliff in allen Bereichen

von Michael Gasser
5,3 Millionen Mal verkauft: der Octavia ist der Bestseller im Angebot von Skoda. Im März kommt die überarbeitete Version auf den Markt. Fotos: Werk

5,3 Millionen Mal verkauft: der Octavia ist der Bestseller im Angebot von Skoda. Im März kommt die überarbeitete Version auf den Markt. Fotos: Werk

Neues Gesicht: wie Skoda seinen Bestseller für weitere vier Jahre fit gemacht hat.

Skoda. Modellpflege, Update, Facelift: diese drei Begriffe stehen für die Erneuerung eines Modells zur Halbzeit einer Fahrzeuggeneration. Die aktuelle Version des Skoda Octavia hat dieses Datum erreicht und jetzt gleich sprichwörtlich alles in einem erhalten. Ein Facelift im wahrsten Sinne des Wortes nämlich. Der österreichische Designer Karl Neuhold hat dem Octavia ein neues Gesicht verpasst. Eines, das jetzt vier Scheinwerfer mit LED-Technik trägt und so ein wenig an die letzte Generation der E-Klasse von Mercedes-Benz erinnert. Auch wenn das wohl nicht beabsichtigt war: es gibt schlimmere Vergleiche. Auf den ersten Blick ist die neue Front gewöhnungsbedürftig. Das legt sich rasch. Der Auftritt wird markanter, der Octavia versprüht mehr Dynamik und Emotionalität. Ziel des Facelifts also erreicht.

Weil das Infotainment und die Elektronik für Fahrerassistenzsysteme zunehmend an Bedeutung gewinnen und die Entwicklung in diesen Bereichen rasant voranschreitet, kommt ein neuer Begriff aus der Computer-Welt ins Spiel: das Update. Skoda hat seinen Bestseller auf den letzten Stand gebracht und praktisch alles in den Octavia gepackt, was in den Regalen des VW-Konzerns zu finden war. Höhepunkt ist ein 9,2-Zoll-Bildschirm im Glas-Design, der auf leichteste Berührungen reagiert – Internetzugang inklusive. Zeitgemäße Lösungen bietet das Kompaktmodell mit dem nach wie vor exzellenten Platzangebot auch bei der Konnektivität. Neu sind zudem zahlreiche Fahrerassistenzsysteme, die bisher höheren Fahrzeugklassen vorbehalten waren. Beispiele dafür: der Anhängerrangier-Assistenz oder der Parklenkassistent. Updates also auch bei den elektronischen Helfern.

Zur Modellpflege wiederum zählt die Aufwertung des Innenraums. Da und dort ein neues, hochwertigeres Material und optional gibt es ein farblich regelbares LED-Ambientelicht.

Unverändert breit bleibt das Antriebsangebot. Den Octavia gibt es weiterhin mit vier Benzin-, vier Diesel- und einem Erdgasmotor und einem Leistungsspektrum von 86 bis 184 PS. Und wem das nicht genügt: Auch die RS-Varianten als Limousine und Combi stehen bereits in den Startlöchern. Die Topversion fährt mit satten 230 PS vor.

Link zum Video: http://VN.AT/su8a6l

<p class="caption">Unverändert: Hervorragendes Platzangebot, Variantenreichtum.</p>

Unverändert: Hervorragendes Platzangebot, Variantenreichtum.

<p class="caption">Optimierter Innenraum mit neuem Infotainment.</p>

Optimierter Innenraum mit neuem Infotainment.

Fakten

Motor/Antrieb: Vier Benziner, vier Diesel, ein Erdgas mit 86 bis 186 PS. Topversionen mit Allradantrieb; Schaltgetriebe und Doppelkupplungsgetriebe

Karosserie: Limousine und Kombi-Modell (Combi)

Preis: ab 19.980 Euro (Limousine), 20.640 Euro (Combi)
Marktstart: 10. März

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