SUV: Mode- und Lifestyle-Bekenntnis

Dacia Duster: Der besonders preisgünstige Franko-Rumäne wurde vor Kurzem face- sowie technikgeliftet.
Dacia Duster: Der besonders preisgünstige Franko-Rumäne wurde vor Kurzem face- sowie technikgeliftet.

Der Trend zu SUVs hält an. Das Segment der (Sub-)Kompakten legt weiter zu.

KOMPAKT-SUVs. Modeerscheinungen haftet gewöhnlich der Nimbus von Kurzlebigkeit an. Doch Mode kann auch zeitlos sein. So ist es zur Zeit in Bezug auf Sports Utility Vehicles, kurz SUV. Einst verdammt, als Sprit- und Platzfresser, mittlerweile rehabilitiert, weil in jeder Hinsicht downgesizt und verbrauchs- sowie emissions-genügsam geworden, hält sich dieses Segment nicht nur konstant, es wächst signifikant weiter: Momentan ist etwa jedes fünfte auf dem österreichischen Automarkt neu zugelassene Fahrzeug ein SUV. Wobei der Löwenanteil auf die wachsende Schar der Kompakten und Subkompakten, für die Allradantrieb mittlerweile eine Sekundär-Bedingung hat, entfällt. Sie sind auch in hohem Maße mit verantwortlich für die Entkräftung eingangs genannter Vorwürfe.

Auch deshalb füllen so gut wie alle Hersteller ihre Modellpalette nach unten hin auf. Wie beim deutschen Hersteller Audi, der vor Kurzem beschlossen hat, dem derzeit kleinsten SUV-Modell, dem Q3, einen noch kleineren hinzuzufügen: den Q1. Er soll ab 2016 die Familie der Hochbeinigen im Zeichen der vier Ringe abrunden – als Einsteigermodell in der Premium-Klasse. Über die Tarifgestaltung verrät Audi noch nichts.

„Made in Austria“

Premium-Anspruch erhebt und gleichzeitig ein Mode-Bekenntnis liefert ein junger Brite mit deutscher Technik und österreichischem Produktions-Geburtsort: der Mini Paceman. Er erweiterte heuer im Frühjahr das ohnehin schon vielfältige SUV-Segment um eine weitere Nische: die der Sports Activity Coupés. Ohne Allradantrieb beginnt die Paceman-Tarif-Tabelle bei 24.890 Euro, mit 4×4-System „ALL4“ bei 27.290 Euro (jeweils Cooper, 1,6-Liter-Benziner, 122 PS).

Weitaus bescheidener als der Anglo-Deutsche tritt ein Rumäne mit französischer Technik auf. Der erst kürzlich face- und technikgeliftete Dacia Duster gibt gerade mit seiner Preisgünstigkeit ein Lifestyle-Statement ab. Das im Übrigen gar nicht mehr so sehr auf Technik-Bescheidenheit beruht, besonders in den höheren Ausstattungsstufen – Ledermöblierung ist zu haben – und mit dem 4×4-Antrieb von Konzern-Allianzpartner Nissan. Der frontgetriebene Einsteiger-Duster kostet ab 11.990 Euro (1,6-l-Benziner, 105 PS). Die – einzige – Allrad-Variante kommt auf ab 17.090 Euro (1,5-Liter-Diesel, 110 PS).

Abgesehen vom zukünftigen kleinen Deutschen pflegen andere Hersteller ihre Erfolgskandidaten. Bei Nissan startet im kommenden Jahr der neu interpretierte Qashqai. Und um zu den Premium-Herstellern zurückzukehren: Nach Mercedes, mit dem neuen GLA, legt auch Porsche mit dem neuen Macan größenmäßig die SUV-Latte auf ein kompaktes Niveau.

Audi Q1: Geplanter Einstieg der Ingolstädter ins subkompakte SUV-Segment.
Audi Q1: Geplanter Einstieg der Ingolstädter ins subkompakte SUV-Segment.
Mini Paceman: ein Lifestyle-Typ, ob mit oder ohne Allradantrieb.
Mini Paceman: ein Lifestyle-Typ, ob mit oder ohne Allradantrieb.

Impressum

Redaktion: Michael Gasser (Ltg.), Beatrix Keckeis-Hiller

Fotos: Hersteller

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