VN-Fahrbericht. Opel Mokka

Opel: Eine kräftige Dosis Koffein

von beatrix keckeis-hiller

Auch das SUV-Segmentsteht im Downsizing-Trend. Opel startet mit dem Mokka.

Opel. Herumgesprochen hat sich, dass SUVs besser sind als ihr Ruf. Den Vorwurf, Treibstoff-Säufer zu sein, müssen sie sich nicht mehr pauschal gefallen lassen. Downsizing macht’s möglich, was die Motoren und was die Dimensionen betrifft. Hochbeinige Bauart und robuste Optik für die kleine Klasse. Zudem müssen SUV und Allradantrieb nicht miteinander Hand in Hand gehen, wie Opel mit dem jüngsten Modell des Hauses, dem Mokka, von Neuem zeigt. Positioniert als Lifestyler, offerieren die Rüsselsheimer mit ihm eine 4,278 Meter kurze, kräftige Dosis Abenteuer-Koffein für die Alltags- und die Freizeit-Fortbewegung.

Dafür haben ihm die Designer ein „selbstbewusstes, aber nicht aggressives“, bulliges Styling verpasst, als Fortsetzung der mit dem Insignia begonnenen Design-Philosophie. Außen wie innen. Im Interieur kennen sich Opel-Kenner mit der Anordnung der Bedieneinheiten an der Mittelkonsole auf Anhieb aus. Damit der Mokka nicht bloß bullig da steht, sondern auch munter vorankommt, offerieren die Rüsselsheimer drei Antriebsvarianten: zwei Benziner – 1,6-Liter-Sauger mit 115 PS, 1,4-Liter-Turbo mit 140 PS – und einen Diesel – 1,7-Liter mit 130 PS –, alle serienmäßig mit Start-Stopp-System. Die Mix-Verbräuche gibt Opel mit 6,5 bzw. 6,4 Liter für die Benziner, mit 4,5 Liter für den Diesel an.

Saubere Laufkultur

Zu einer ersten Ausfahrt standen der Turbo-Benziner und der Diesel bereit. Ersterer erfreut durch saubere Laufkultur und dezent-kernigen Sound, Zweiterer gibt sich brummig und zeitweilig akustisch prominent. Beide liefern in der Stadt und auf der Landstraße kräftigen Vortrieb. Im angehobenen Tempobereich auf der Autobahn erweist sich, dass sie nicht für die Rennstrecke gemacht sind. Die Fahrwerksabstimmung schafft die Spreizung zwischen asphalt- und (leichter) Offroadtauglichkeit. Die Schaltung erforderte bei den getesteten Modellen Präzision im Umgang, die der Lenkung entspricht dem Fahrzeug-Segment. Die Bremsen packen kräftig zu.

Zu diesem Menü serviert Opel Serien-Sicherheitsfeatures wie acht Airbags, Bergan- und Bergabfahrhilfe etc. An Extras gibt’s adaptives Fahrlicht, Frontkamera, Abstands- sowie Kollisionswarner, Verkehrszeichenerkennung und Spurassistent. Feines gibt’s nicht nur im Assistenz-, sondern auch im Komfortkapitel, wie etwa eine Lenkradheizung.

Die Preise starten ab einer Idee unter 18.000 Euro. Diesen Betrag kostet der 115 PS-Saugbenziner in der Basis-Ausstattungsstufe „Selection“. Der Diesel ist ab 23.870 Euro und erst ab dem Mitgift-Niveau „Edition“ zu haben. Auch gibt es adaptiven Allrad-Antrieb erst ab dieser Ausstattungsebene. Top-Niveau ist „Innovation“, wobei Ledermöblierung an Bord ist. Eine Automatik gibt es momentan nur für den Diesel. Sie soll ab kommendem Jahr jedoch auch für den Turbo-Benziner lieferbar sein.

Opel Mokka.
Ergänzende Informationen des Herstellers zum neuen Opel Mokka.

Fakten

Opel Mokka

» Motoren: 1.6 Liter Benziner 115 PS, 1.4 Liter Turbo Benziner 140 PS, 1.7 Liter Commonrail-Turbodiesel 130 PS

» Preise: ab 17.990 Euro

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