„Wollte nicht tatenlos zusehen“

von Tanja Schwendinger
Die 21-jährige Daria Schuricht ist seit November letzten Jahres hauptberuflich beim Roten Kreuz in Dornbirn tätig. RK

Die 21-jährige Daria Schuricht ist seit November letzten Jahres hauptberuflich beim Roten Kreuz in Dornbirn tätig. RK

Ex-Miss Daria Schuricht hat ihre Bühnenoutfits gegen die Rotkreuz-Uniform getauscht.

Dornbirn, Feldkirch Vor drei Jahren wurde Daria Schuricht aus Feldkirch bei der Vorarlberger Misswahl zur schönsten Frau des Landes gekürt. Seither ging es mit ihrer Karriere steil bergauf. Die 21-Jährige hat sich nicht nur als Model, sondern auch als Sängerin in unterschiedlichen Bandformationen über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht.

„Erfüllende Arbeit“

Heute tauscht Daria Schuricht ihre Bühnenoutfits gegen die Dienstuniform des Roten Kreuzes, bei dem sie seit November letzten Jahres hauptberuflich tätig ist. Ausschlaggebend für ihre Entscheidung, einen Beruf im Sozialbereich zu ergreifen, war die Coronakrise. „Ich habe die Stellenausschreibung in der Zeitung gesehen und nicht lange gezögert, mich zu bewerben. Es war mir ein Anliegen, in der Pandemie mitzuhelfen und nicht tatenlos zu Hause zu sitzen und zuzusehen. Für mich ist die Arbeit mit, am und für den Menschen generell einfach sehr erfüllend“, berichtet die Oberländerin im Gespräch mit den VN.

Am 14. November trat Daria Schuricht ihren ersten Dienst beim Roten Kreuz an und kümmert sich seither in erster Linie um die PCR-Testungen im Testzentrum in Dornbirn. „Ab und an bin ich auch im Antigenbereich tätig“, berichtet sie über ihre tägliche Arbeit.

Aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos, dem sie und ihre Kollegen täglich ausgesetzt sind, war es ihr ein besonderes Anliegen, gegen Covid19 geimpft zu werden. Bereits am Freitag hat Vorarlberg mit den Impfungen des Gesundheitspersonals und der niedergelassenen Ärzte in der neu errichteten Impfstraße am Dornbirner Messegelände begonnen. Die junge Rotkreuz-Mitarbeiterin erhielt ebenfalls die Möglichkeit, sich impfen zu lassen und zögerte nicht lange. „Ich habe mich sehr darauf gefreut, geimpft zu werden, denn wir alle haben lange auf den Impfstoff gewartet und jetzt haben wir ihn endlich.“ Die Coronaimpfung verlief für die 21-Jährige problemlos. „Wirkliche Beschwerden hatte ich nicht. Mir hat lediglich mein Arm noch etwas wehgetan, aber das ist nach jeder Art von Impfung völlig normal.“

Die Feldkircherin kann durchaus nachvollziehen, dass viele Menschen Angst vor dem Unbekannten haben und sich mit der Impfung Zeit lassen oder sogar in Erwägung ziehen, sich gar nicht impfen zu lassen. „Das muss jeder für sich selbst entscheiden, da möchte ich weder an- noch abraten. Aber ich bin sicher, dass wir durch das Impfen auf dem besten Weg zurück zur Normalität sind.“

Der Musik und dem Modeln möchte sie in Zukunft weiterhin treu bleiben. „Sobald das wieder möglich ist, werde ich auch wieder auf der Bühne stehen.“

„Durch das erhöhte Infektionsrisiko war es mir ein besonderes Anliegen, geimpft zu werden.“

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