AMS-Kopf: Weniger Arbeitslose ab dem dritten Quartal 2021

Wien Die derzeitige Arbeitsmarktkrise ist die größte seit dem Zweiten Weltkrieg in Österreich. Doch „nach der Krise kommt der Aufschwung“, ist der Vorstand des Arbeitsmarktservice (AMS), Johannes Kopf, im APA-Interview überzeugt. Dafür müssten schon jetzt Arbeitslose umgeschult und ausgebildet werden. Zuvor werde die Arbeitslosigkeit in Österreich aber vermutlich Ende Jänner einen Höhepunkt erreichen.

Eine genaue Prognose, wann der Aufschwung am Arbeitsmarkt kommen werde, sei aber, so der AMS-Chef, schwierig. Aus heutiger Sicht gehe er davon aus, dass ab dem dritten Quartal 2021 die Arbeitslosigkeit sinken werde. Als Wendepunkt der Entwicklung sieht Kopf die Impfung bzw. ihre Verbreitung. Hier werde es „Vorzieheffekte“ geben: „Wenn diese Impfung breiten Teilen der Bevölkerung verfügbar ist und anderen in Aussicht gestellt wird, dann kann man davon ausgehen, dass die Investitions- und Konsumneigung wieder steigt.“ Für sich selber hat Kopf die Entscheidung schon getroffen: „Sobald es eine Impfung gibt, lass’ ich mich impfen.“

Auf den Wirtschaftsaufschwung sei das AMS gut vorbereitet. Mit der Corona-Joboffensive habe man das größte Schulungsprogramm gestartet mithilfe der 700 Millionen Euro von der Regierung. Weiters werde die Kurzarbeit fortgesetzt.

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