Börsengang ist „absolutes Tabu“

Spar-Vorstandschef Gerhard Drexel wechselt mit Jahresende in den Aufsichtsrat.

Salzburg Nach 31 Jahren als Spar-Vorstand und 20 Jahren als Firmenchef übergibt Gerhard Drexel (65) per Jahresende sein Amt an Fritz Poppmeier (55) und wechselt in den Aufsichtsrat. Damit führt erneut ein Mitglied der Gründerfamilien den Handelskonzern. „Wir wollen nicht an die Börse und werden nie an die Börse gehen. Das ist bei uns ein absolutes Tabu“, sagt Drexel.

In der Amtszeit von Drexel expandierte der Konzern mit den Supermärkten und Hervis-Sportgeschäften kräftig im In- und Ausland und wurde auch zu einem großen Einkaufszentren-Betreiber in Zentral- und Südosteuropa. In Österreich überholte Spar heuer erstmals den bisherigen Marktführer Rewe.

Eigenmarken wichtig

Ein wichtiger Umsatz- und Gewinnbringer war für den Handelskonzern auch der Ausbau des Eigenmarken-Sortiments. Der Eigenmarken-Umsatzanteil stieg in den vergangenen 15 Jahren von 20 auf über 40 Prozent. „Der Grund, warum wir so stark unsere Eigenmarken forciert haben, liegt darin, dass die internationalen Markenartikelkonzerne den fundamentalen neuen Konsumentenbedürfnissen nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt haben“, so der scheidende Spar-Chef.

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