„Unsere Grundlage ist nicht vorhanden“

Sporthändler Daniel Hilbrand weist auf die schwierige Lage hin.  vn/STeurer

Sporthändler Daniel Hilbrand weist auf die schwierige Lage hin.  vn/STeurer

Für touristischen Sporthandel war es bereits vor drittem Lockdown hart.

Mittelberg Die Situation der Sportgeschäfte und Skiverleiher in den Tourismusregionen ist alles andere als leicht. Sie müssen vor Weihnachten zwar nicht geschlossen halten, hängen aber fast ausschließlich am Geschäft mit Urlaubsgästen, die heuer aufgrund der angeordneten Schließung von Gastronomie und Hotellerie bislang ausblieben.

Daniel Hilbrand betreibt zwei Sportgeschäfte im Kleinwalsertal. Allerdings fehlt ihm schlichtweg die Geschäftsgrundlage. „Durch die Schließung der Beherbergungsbetriebe und die Reisebeschränkungen ist die Grundlage für den Skiverleih und auch den touristischen Sportartikelhandel nicht mehr vorhanden“, so Hilbrand zu den VN. Im Skiverleih im Kleinwalsertal rechne man mit annähernd 100 Prozent Verlust bis Jänner, im Verkauf mit 80 bis 90 Prozent. „Auch wenn wir unsere einheimischen Kunden schätzen und sie sehr wichtig für uns sind, macht dieser Umsatz gerade im Wintergeschäft nur einen sehr geringen Anteil aus.“ Das sei der Unterschied zu Sportgeschäften in städtischen Lagen.

Die Ware, welche viele Händler jetzt in den Regalen haben, wurde aufgrund der Lieferzyklen der Ski- und Bekleidungsindustrie weit vor dem Lockdown im März geordert und sei auch zeitnah zu bezahlen. „Der Weiterverkauf ist nur mit massiven Abschlägen möglich“, fordert Hilbrand von der Politik eine Unterstützung für seine „indirekt“ betroffene Branche. VN-reh

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