Leuchten mit Internet-Adresse

Die Akkus, die die Leuchten mit Strom versorgen, müssen frühestens nach zehn Jahren erneuert werden.  F8

Die Akkus, die die Leuchten mit Strom versorgen, müssen frühestens nach zehn Jahren erneuert werden.  F8

Hörbranzer Solarleuchtenhersteller F8 stellt neue Photovoltaik-Straßenleuchten vor.

Hörbranz Dass Konkurrenz nicht nur das Geschäft, sondern auch die Entwicklung von Produkten belebt, zeigt sich in Vorarlberg. Im Land hat sich ein regelrechter Photovoltaik-Cluster gebildet. Neben Zumtobel haben sich Firmen wie Photinus und der Hörbranzer Solartechnik-Spezialist F8 wie auch Ledon international einen guten Ruf und damit auch lukrative Märkte erarbeitet.

Neuentwicklung

F8 ist das kleinste der drei Unternehmen, verfügt allerdings ebenfalls über jahrelange Expertise und sorgt derzeit mit einer Neuentwicklung bei den Hauptkunden für Aufsehen. Denn die Leuchte, die sinnigerweise auf den Namen „Solaris Live“ getauft wurde, kommt budgetbewussten Kommunen in vielen Bereichen gerade recht, wie Prokurist Christian Braun, im Unternehmen für den Vertrieb verantwortlich, im VN-Gespräch berichtet.

Was die Leuchten, die in Hörbranz in Zusammenarbeit mit Vorarlberger Handwerksbetrieben entstehen und oft mit Zumtobel Super-System-Leuchtmitteln ausgestattet sind, so begehrt bei Kommunen macht, ist die Vernetzung. Natürlich spiele auch die Wirtschaftlichkeit eine große Rolle. Die Hörbranzer Leuchten brauchen keinen Stromanschluss, „sie funktionieren völlig autark“. Montiert seien sie mittels Beton- oder Schraubfundament in kürzester Zeit. Braun spricht von zwanzig Minuten. Die Akkus, die die Leuchten mit Strom versorgen, müssen frühestens nach zehn Jahren erneuert werden, die LED haben eine Lebensdauer von über 60.000 Stunden. Neben diesen Basics sind es aber die Serviceleistungen, die überzeugen, so Braun, der in den vergangenen Wochen und Monaten viele Gespräche mit Bürgermeistern oder Bauamtsverantwortlichen in Österreich und Deutschland, dem Hauptmarkt von F8, geführt hat, die zu einer in der Coronazeit außerordentlich guten Auftragslage führten. Man merke, das viele Kommunen aufgrund des Klimawandels und der damit zusammenhängenden Diskussion inzwischen auf erneuerbare Energie setzen, da gebe es „ein echtes Bekenntnis dazu“.

Spielt alle Stücke

Die Kunden haben die Wahl zwischen der Solaris-classic und der Solaris-Live-Leuchte. Diese freut besonders die Bauhof-Mitarbeiter – spielt die ‚live‘-Version doch „alle Stücke“ – von individuell und online anpassbaren Beleuchtungsszenarien über Dimmen und Bewegungsmelder bis hin zum kostenlosen Condition-Monitoring.

Alle Informationen verfügbar

Die Online-Zustandsüberwachung, die von F8 entwickelt wurde, ermögliche die jederzeitige Verfügbarkeit von Informationen zur Leistung des Solarmoduls, des Lichtkörpers und des Akkus. „So kann bereits im Vorhinein erkannt werden, wann beispielsweise ein Akkutausch ansteht, auch kann jede Leuchte individuell auf die Erfordernisse am jeweiligen Standort eingestellt werden. Überwacht wird in Hörbranz via Internet, aber auch die Kunden haben auf Wunsch jederzeit Zugriff auf die Informationen. Ab 1. Jänner ist man auch Partner der VKW im Klimabündnis. Derzeit sind 1620 Leuchten von F8 im Einsatz. Das Unternehmen, das 2014 von Richard Hutter und Andrea Mennel gegründet wurde, beschäftigt derzeit rund 20 Mitarbeiter und befinde sich, so Braun, auf Expansionskurs. Der dürfte aufgrund der Klimawende noch an Tempo gewinnen. VN-sca

„Die Leuchten brauchen keinen Stromanschluss. Sie funktionieren völlig autark.“

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