Einkaufslust im Land durchwachsen

Im Zimbapark lagen die Besucherzahlen der zweiten Adventwoche von der gewohnten Frequenz entfernt. Dennoch seien gute Umsätze erzielt worden.  zimbapark

Im Zimbapark lagen die Besucherzahlen der zweiten Adventwoche von der gewohnten Frequenz entfernt. Dennoch seien gute Umsätze erzielt worden.  zimbapark

Bilanz zum Einkaufssamstag in Vorarlberg zwischen gut und abgeschwächt.

Bregenz Der vorweihnachtliche Einkaufssamstag ist in Vorarlberg von den Kunden unterschiedlich stark in Anspruch genommen worden. Während Burkhard Dünser, der Geschäftsführer des größten Einkaufszentrums Messepark in Dornbirn von „einem wirklich guten Tag“ spricht und auch in Götzis „die erfreuliche Frequenz im Ort auffallend war“, so Manfred Böhmwalder als Obmann der örtlichen Wirtschaftsgemeinschaft, blieb der Kundenstrom anderswo unter den bereits durch Corona gedämpften Erwartungen.

„Kein Innenstadtwetter“, so resümiert WIGE-Obmann Clemens Sagmeister für Bregenz. Die Frequenz sei für die Umstände „ordentlich“ gewesen, zufriedener seien er und seine Kollegen jedoch mit dem vorigen Verlauf der Woche gewesen. Da seien die Geschäfte zum Teil sogar besser gelaufen als in der Vergleichswoche des Vorjahres, was freilich auch „dem Aufholbedarf“ geschuldet sei.

Freude am Einkaufen

Für den Einzelhandel in Götzis habe sich das „angenehme Wetter mit Sonne zwischendurch“ positiv ausgewirkt: „Man spürt, die Leute haben Freude am Einkaufen“, so Böhmwalder, „es werde über alle Branchen hinweg sehr gezielt und sehr wertig eingekauft. Zudem lobt er die Disziplin der Kunden in Bezug auf die Corona-Regeln.

In dieser Hinsicht gab es auch im Messepark keine Probleme, so Burkhard Dünser. Über ein Kamera- und Zählsystem habe die Verwaltung die Kontrolle, ob die zulässige Anzahl an Kunden erreicht sei. Das war nicht der Fall, doch könne er trotzdem von einem „fast normalen Weihnachts-Einkaufssamstag wie früher“ ausgehen. Der Rückgang an Schweizer Kunden sei durch mehr Einheimische kompensiert worden.

Auch betont Dünser, dass „sehr gezielt“ eingekauft wurde. Im Zimbapark bei Bludenz verlief der Einkaufssamstag hingegen spürbar abgeschwächt, so Geschäftsführer Walter Simma: „Die Frequenz lag deutlich unter der zulässigen gesetzlichen Grenze“ und damit auch unter vergleichbaren Tagen der Vorjahre.

Umso erfreulicher sei die Rückmeldung der Händler über gute Umsätze und hohe Durchschnittseinkäufe. Gut gelaufen seien bestimmte Warengruppen wie Elektronikartikel und Bücher.

Öffnungszeiten: Geteiltes Bild

Geteilt sind die Meinungen unter den Händlern zur Möglichkeit, bis 19 Uhr offen zu halten.

Das sei gut, weil es der Entflechtung nütze, so die einen, überflüssig, weil alle nach Hause wollen, sobald es dunkel wird, so die anderen.

„Wir können von einem fast normalen Weihnachts-Einkaufssamstag wie früher ausgehen.“

„Es war kein Innenstadtwetter. Die Frequenz in Bregenz war für die Umstände ordentlich.“

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