Betrieb trotz Lockdown aufrechterhalten

Die Kontrollsysteme des Klauser Unternehmens Omicron sorgen weltweit für eine funktionierende Stromversorgung - auch während der Corona-Pandemie.  Fa

Die Kontrollsysteme des Klauser Unternehmens Omicron sorgen weltweit für eine funktionierende Stromversorgung - auch während der Corona-Pandemie.  Fa

Omicron als Hersteller und Entwickler von Prüflösungen für Energiesysteme systemrelevant. Viele Mitarbeiter im Homeoffice.

Klaus Die Prüf-, Diagnose- und Monitoringlösungen für elektrische Energiesysteme des Vorarlberger Unternehmens Omnicron leisten einen wichtigen Beitrag für eine funktionierende Stromversorgung. Da Omicron damit kritische Infrastrukturen sichert, hat der harte Lockdown seit 17. November wenig unmittelbaren Einfluss auf die unternehmerische Tätigkeit: „Wir müssen den Betrieb aufrechterhalten, auch wenn das in einigen Bereichen jetzt nur eingeschränkt möglich ist“, heißt es aus dem Unternehmen.

Große Herausforderungen

Die Pandemie stelle Omicron dennoch vor große Herausforderungen. „Mittel- und langfristig ist der Erfolg unserer unternehmerischen Tätigkeit von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Wir wissen nicht, wie sich die Situation im nächsten Jahr weiterentwickelt – das birgt auch für uns einen Unsicherheits- und Risikofaktor“, berichtet die Geschäftsführung des Klauser Spezialisten.

Um den Betrieb aufrechtzuerhalten und die Gesundheit der Teammitglieder bestmöglich zu schützen, fahre man an allen 24 Standorten weltweit seit Beginn der Pandemie Strategien, die an die jeweiligen lokalen Maßnahmen und Regeln angepasst seien. Ein Großteil der Teammitglieder habe außerdem jederzeit die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. „Wo das aus arbeitstechnischen Gegebenheiten nicht möglich ist, suchen wir nach individuellen Lösungen“. Homeoffice nehmen die Mitarbeitenden gut an, seit 17. November arbeitet rund die Hälfte der Belegschaft von zu Hause.

Flexible Arbeitszeitmodelle

In Klaus habe die Firma schon vor dem „harten Lockdown“ teilweise auf Schichtbetrieb umgestellt, wo ein Wechsel ins Homeoffice nicht möglich ist. „Wir haben die komfortable Situation, dass wir großteils Einzel- oder Zweierbüros haben“, die Belegung pro Büro habe man auf eine Person reduziert. Generell biete Omicron den Teammitgliedern sehr flexible Arbeitszeitmodelle, was dem Wechsel in den „Pandemie-Modus“ erleichtere. Außerdem haben die Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich beim Betriebsarzt testen zu lassen. An Hilfen habe man die Förderung der Sonderbetreuungszeit im Frühjahr in Anspruch genommen. „Außerdem werden wir noch die Investitionsprämie beantragen.“ VN-sca

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