Loacker investiert in schwieriger Zeit

Die Menge der von Loacker gesammelten Wertstoffe ist zurückgegangen.  VN/steurer

Die Menge der von Loacker gesammelten Wertstoffe ist zurückgegangen.  VN/steurer

Vorarlberger Recyclingriese leidet sehr unter Coronakrise.

Götzis Entsorgungs- und Recycling-Betriebe gelten als zuverlässiger Gradmesser für den Zustand der Wirtschaft. Und hier zeigen die Prognosen der Vorarlberger Recyclingfirmengruppe Loacker, wohin die Reise 2020 gehen könnte. Denn die Loacker Gruppe rechnet für heuer im Konzern mit einem mengenmäßigen Rückgang der gesammelten Wertstoffe von etwa 20 Prozent auf rund 1,6 Millionen Tonnen, erklären die Geschäftsführer Christian Loacker und Geschäftsleitungsmitglied Dieter Schatz.

Bis Mitte März 2020 sei man „innerhalb der Erwartungen“ gelegen. Doch dann sei es mit den gesammelten Mengen rapide abwärts gegangen. So habe der März mit minus 12,6 Prozent abgeschlossen und der April mit minus 33 Prozent. Trotzdem werde Loacker auch heuer an die 30 Millionen Euro, davon zehn Millionen in die Vorarlberger Standorte, investieren. Im Geschäftsjahr 2019 kam der Konzern auf einen Umsatz von 628 Mill. Euro, ein Minus von zwölf Prozent. Die gesammelten Mengen reduzierten sich um drei Prozent.

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