Börsenkommentar Monika Rosen

Las Vegas ist wieder im Spiel

Wien Anfang Juni erfolgte in den USA ein weiterer großer Schritt in Richtung Normalisierung: die Casinos in Las Vegas sperrten wieder auf. Diese Tatsache ging auch an der Wall Street nicht spurlos vorüber, stiegen doch Casino-Aktien allein am Tag unmittelbar davor um teilweise über zehn Prozent.

Gebeutelte Branche

Casino-Betreiber gehörten in der Coronakrise zu den am schwersten gebeutelten Branchen, und auch jetzt ist ihr Comeback beileibe noch keine ausgemachte Sache. Das wirklich große Geschäft mit dem Glücksspiel wird nämlich vor den Toren Hongkongs, konkret in Macao gemacht, dort herrschen aber nach wie vor strenge Reisebeschränkungen.

Las Vegas hat sich in der Vergangenheit stark in Richtung Tourismus und Konferenzen entwickelt, mittlerweile erwirtschaftet die Stadt in der Wüste von Nevada nur mehr ein Drittel ihrer Einnahmen an den Spieltischen. Zwei Drittel entfallen auf Hotels und Shows, beide Aspekte sind derzeit natürlich deutlichen Beschränkungen unterworfen. Dennoch gibt es Grund für Optimismus. MGM hatte so viele Reservierungen, dass man statt der geplanten zwei Casinos ein drittes aufsperren konnte.

Negativtrend

Der US-Bundesstaat Nevada hat allen Grund, die Kugel wieder rollen zu lassen, wenn auch unter strengen Auflagen. Die Arbeitslosigkeit in dem Staat lag im Mai bei 28 Prozent, das war unter den US-Bundesstaaten negativer Rekord.

monika.rosen@
unicreditgroup.at,
Mag. Monika Rosen,
Chefanalystin, UniCredit Bank Austria Premium Banking, @Monika_Rosen

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