„Lehman-Pleite war die härteste Zeit“

Ewald Nowotny: Der Brexit wird kaum Auswirkungen haben. VN/paulitsch

Ewald Nowotny: Der Brexit wird kaum Auswirkungen haben. VN/paulitsch

Der Umgang mit der Krise war aber auch Ewald Nowotnys größter Erfolg.

Wien Zwei Wochen nachdem Nationalbankpräsident Ewald Nowotny am 1. September 2008 sein Amt angetreten hat, ist die US-Bank Lehman Brothers Pleite gegangen, was eine weltweite Finanzkrise ausgelöst hat. „Das war sicherlich die härteste Zeit“ seiner Karriere, sagte Nowotny. Der Umgang mit der Krise sei aber auch sein größter Erfolg gewesen.

Österreich wurde sicherer

Europa und damit auch Österreich sei heute „sicherlich sicherer“, unter anderem weil die Banken doppelt so viel Kapital haben wie damals und es deutlich mehr Regulierung gibt, „manchen vielleicht sogar ein bisserl zu viel“. Es wäre aber „vermessen“ zu sagen, dass man Krisen für alle Zukunft ausschließen kann, „weil ja Krisen auch an unerwarteten Stellen ausbrechen können“.

Der bevorstehende Brexit werde in Österreich „fast keine Auswirkungen“ haben, im Euroraum und dem Rest der EU auch nur wenige, erwartet Nowotny.

Das Zinsniveau sieht Nowotny als nicht langfristig haltbar an: „Längerfristig sollte man eine Normalisierung anstreben“, sagte er.

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