Friedrichshafen von möglichen Brexit-Folgen nicht betroffen

Friedrichshafen Mit der Ablehnung des Brexit-Vertrags durch das britische Unterhaus hat sich das Risiko eines chaotischen EU-Austritts des Vereinigten Königreichs deutlich erhöht. Bei einem No-Deal-Brexit würden auch viele Airlines ihre Lizenzen verlieren, um von und nach Großbritannien zu fliegen. Die britische Regierung will europäischen Airlines deshalb vorübergehend Sondergenehmigungen ausstellen, sofern britische Fluggesellschaften diese auch von der EU bekommen. Auch für die EU-Kommission gehört der Luftverkehr zu den vorrangigen Bereichen für etwaige Notfallmaßnahmen.

Feilen am Notfallplan

Der britische Billigflieger Easyjet treibt nun jedenfalls seine Vorbereitungen für den bevorstehenden Brexit voran. Man wolle den europäischen Flugbetrieb für den Fall eines ungeregelten Austritts Großbritanniens aus der EU sichern. Wie Ryanair aus Irland versucht das Unternehmen, einen Teil seiner Aktionäre aus Großbritannien und anderen Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums loszuwerden. Dies gilt als Voraussetzung dafür, dass eine Airline auf Strecken innerhalb der EU fliegen darf.

Uneingeschränkte Flüge

Am Flughafen Friedrichshafen hat man das Problem nicht. Denn die dänische Regionalfluggesellschaft SUN-AIR, die als Franchise-Partner von British Airways die innerdeutschen Routen nach Düsseldorf und Hamburg bedient, wäre auch von einem „harten Brexit“ rechtlich nicht betroffen. Als in Dänemark beheimatete Airline wird sie auch weiterhin uneingeschränkt nach den derzeitigen EU-Regularien fliegen. Damit werden diese Flüge laut Bodensee-Airport uneingeschränkt weitergeführt.

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