Streit um Mehrheit bei Sika beendet

Bern Der seit Ende 2014 dauernde Übernahmestreit zwischen der Sika-Führung, der Besitzerfamilie und dem französischen Konzern Saint-Gobain ist vom Tisch. Saint-Gobain wird Aktionärin, übernimmt aber nicht die Kontrolle bei Sika. Die Transaktion im Detail ist komplex: Saint-Gobain übernimmt dabei die Holding der Familie Burkard. Der Kaufpreis beträgt 3,22 Mrd. Franken (2,7 Mrd. Euro) und liegt damit um mehr als 500 Mill. Franken über dem ursprünglich 2014 vereinbarten Kaufpreis. Anschließend verkauft Saint Gobain 6,97 Prozent der Sika-Aktien an Sika selbst zum Preis von 2,08 Mrd. Franken. Dies entspreche einer Prämie von 795 Mill. Franken gegenüber dem Börsenkurs vom 4. Mai 2018. Saint-Gobain behält eine Beteiligung von 10,75 Prozent für mindestens zwei Jahre.

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