„Simpler, schneller und smarter“ gewachsen

Generali-CSO Arno Schuchter und Regionaldirektor Markus Winkler: 2,1 Prozent Wachstum in Vorarlberg. Foto: VN/Sca

Generali-CSO Arno Schuchter und Regionaldirektor Markus Winkler:
2,1 Prozent Wachstum in Vorarlberg. Foto: VN/Sca

Generali Versicherung wächst in Vorarlberg trotz schwieriger Bedingungen.

Schwarzach. (VN-sca) Seit neun Jahren kämpfen die österreichischen Versicherungen mit einem herausfordernden Umfeld, auch die regulatorischen Vorschriften machen ihnen das Leben schwer. Und doch berichten die Versicherer Jahr für Jahr über sehr gute Ergebnisse. Wie kann das sein?

Versicherungen gut aufgestellt

Der Kennelbacher Arno Schuchter, CSO (Chief Sales Officer) – also zuständig für Verkauf und Marketing bei der Generali Versicherung Österreich – weiß eine Antwort darauf. „Die Versicherungen sind allgemein gut aufgestellt, sie haben in der Vergangenheit auch nicht spekuliert und keine riskanten Geschäfte gemacht“, so Schuchter im VN-Gespräch. Sein Unternehmen habe ganz konkret außerdem in den vergangenen Jahren ein ehrgeiziges Sparprogramm durchgeführt, „aber ohne Mitarbeiter zu kündigen“, erklärt er das gute Jahresergebnis. Titel des Programms: „Simpler, faster, smarter“.

Die Generali Gruppe hat im vergangenen Jahr mit den zu ihr zählenden operativen Versicherungsgesellschaften Generali Versicherung, BAWAG P.S.K. Versicherung und Europäische Reiseversicherung ein stabiles Prämienvolumen in Höhe von 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Löwenanteil, 2,3 Milliarden Euro, entfällt davon auf die Generali Versicherung, 231 Millionen Euro auf die BAWAG P.S.K. Versicherung und 56 Millionen Euro auf die Europäische Reiseversicherung. Das Ergebnis vor Steuern ist auf 233 Millionen Euro gestiegen.

„Einen ordentlichen Anteil an diesem Ergebnis hat die Generali Vorarlberg“, freut sich Landesdirektor Markus Winkler, dessen gute Performance sich auch in internen Wettbewerben niedergeschlagen hat. „Wir haben den Vertriebswettbewerb nun zum dritten Mal in Folge gewonnen.“ Seit der Einführung des Wettbewerbs 2005 ist die Landesdirektion immer auf dem Stockerl gelandet. Auch für die Betreuung der Makler konnten die Vorarlberger Platz eins erringen.

Wachstum in Vorarlberg

Entscheidend für das gute Ergebnis in Vorarlberg war die Zunahme der Polizzen im Bereich der privaten Krankenversicherung um 7,6 Prozent. Aber auch die anderen Bereiche wuchsen: 2,7 Prozent Plus in der Sparte Schaden und Unfall und immerhin 0,9 Prozent bei den insgesamt schwächelnden Lebensversicherungen. Insgesamt stiegen die Prämien von 135,4 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 138,6 im Jahr 2016, ein Plus von 2,1 Prozent. Die Schadensleistungen summierten sich 2016 auf 95,1 Millionen Euro.

Die Generali, 1831 im damals österreichischen Triest gegründet, setze bei der Kundenbetreuung auf einen Mix aus Tradition und Digitalisierung, so Schuchter. Die Beratung wird nach wie vor persönlich durchgeführt, dann aber hat der Kunde die Wahl. Er kann eine Polizze im Internet verwalten und dort auch unterzeichnen, oder er wählt den gewohnten Weg. „Mit der elektronischen Unterschrift sind wir Vorreiter“, so Winkler.

Generali 2016

» Prämienvolumen: 138,2 Mill. Euro in Vorarlberg, 2,3 Mrd. Euro in Österreich, Gruppe: 2,6 Mrd. Euro

» Prämien nach Sparten in Vorarlberg: Schaden und Unfall 91,4 Mill. Euro (+2,7 %), Leben und Kranken 46,8 Mill. Euro (+0,9 %)

» Schadensleistung in Vorarlberg: 95,1 Mill. Euro

» Landesdirektor: Markus Winkler

» Mitarbeiter in Vorarlberg: 252, zwei Lehrlinge

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