Die Welt im Fokus: Exportweltmeister Vorarlberg

Die Exporte sichern den Standort Vorarlberg

Vorarlbergs Tor zur Welt, der Güterbahnhof Wolfurt, wird derzeit großzügig ausgebaut.
Vorarlbergs Tor zur Welt, der Güterbahnhof Wolfurt, wird derzeit großzügig ausgebaut.

Drang von Vorarlbergs Firmen in die Welt nützt allen – hoher Lebensstandard im Land.

Schwarzach. (VN-sca) Wie Export geht, das kann man in Vorarlberg lernen. Mit einem Pro-Kopf-Exportwert von 23.700 Euro (2014) enteilte unser Land den direkten Mitbewerbern Schweiz (21.200 Euro) und Deutschland (14.000 Euro) deutlich. Doch es geht noch mehr. Die hohe Exportquote strahlt auch auf die nichtexportierenden Firmen ab, die als Zulieferer fungieren oder bei Bauprojekten der Exporteure zum Zug kommen. Und schließlich zahlen sie Steuern und sichern so den hohen Standard Vorarlbergs in allen Belangen.

Im ersten Halbjahr 2015, die Zahlen fürs ganze Jahr werden Anfang Juni präsentiert, konnten die Unternehmen im Land ihre Ausfuhren weiter steigern, wie die Statistik zeigt. Ein Plus von 5,6 Prozent beschert Vorarlberg den vierten Rang im Bundesländervergleich – stärker wuchsen Oberösterreich, Salzburg und Kärnten, die allerdings noch mehr Luft nach oben haben, wenn man den Pro-Kopf-Exportwert zum Vergleich nimmt. Vorarlberg hat Waren im Wert von 4,6 Milliarden Euro in alle Welt geliefert, die meisten davon zu den direkten Nachbarn Deutschland und Schweiz. Eingeführt wurden Waren im Wert von 3,5 Millarden Euro. Größte Lieferanten waren ebenfalls Deutschland und die Schweiz, aber auf Platz drei folgt schon China, das Waren für 340 Millionen Euro in unser Bundesland lieferte. Die Kundschaft der Vorarlberger Exportbetriebe ordert am liebsten Maschinen, Kessel und mechanische Geräte.

WKV-Direktor Helmut Steurer (63) ist sich sicher, dass sich die Dynamik des ersten Halbjahres 2015 auch in der zweiten Hälfte niedergeschlagen hat. Die Stärke der Vorarlberger seien Produkte, die in ihren Warengruppen zu den besten zählen. Damit die für den Standort so wichtigen Exporte auf hohem Niveau weiter gesteigert werden können, unterstütze man die Firmen auch mit verschiedenen Maßnahmen.

Die Stärke der Vorarlberger sind Produkte, die in ihren Warengruppen zu den besten zählen.

Helmut Steurer
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