Servus sagt im Juni Servus

ServusTV wird Ende Juni seinen Betrieb einstellen. 264 Mitarbeiter müssen gehen.

Fuschl. (VN) Der Sender sei „wirtschaftlich untragbar geworden“, so die Begründung: Obwohl man seit dem Start 2009 Jahr für Jahr einen nahezu dreistelligen Millionenbetrag in ServusTV investiert habe, „lässt sieben Jahre nach Einführung die aktuelle Markt- und Wettbewerbssituation keine wirklich positive Entwicklung erwarten. (…) Wir haben uns der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Geschäftsmannes entsprechend entschlossen, den Betrieb von ServusTV einzustellen“, heißt es in einer Medienmitteilung des Senders, der zur Red Bull Media House-Gruppe zählt. „Der Sendebetrieb wird bis auf Weiteres uneingeschränkt weiterlaufen.“ Kolportiert wurde Ende Juni als endgültiger Schlusspunkt. Das Magazin „Servus in Stadt und Land“ sei von dieser Maßnahme nicht betroffen. Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat Gerüchte bestätigt, dass Initiativen zur Gründung eines Betriebsrats bei ServusTV mit dem Aus zusammenhängen. „Dass diese Vorgehensweise bei der Entscheidung nicht dienlich war, ist evident. Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und Unbeeinflussbarkeit war ein tragender Pfeiler von Servus- TV“, so Mateschitz. Diese hätte eine Betriebsratsgründung „nachhaltig beschädigt“.

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