Technologiepartner der Vorarlberger Wirtschaft. MCL – Materials Center Leoben Forschung GmbH

Gelebte Materialentwicklung

Forschung an Metallen, keramischen Werkstoffen und Materialverbunden.
Forschung an Metallen, keramischen Werkstoffen und Materialverbunden.

Das MCL arbeitet an den Materialen von morgen.

LEOBEN. Das Materials Center Leoben (MCL) ist eine der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Materialentwicklung. Zielsetzung ist es, der Wirtschaft ein branchenspezifisches, aber auch grundlagenorientiertes Wissen im Bereich der Materialforschung zur Verfügung zu stellen.

Beginnend von Simulationsprozessen über die Werkstoffentwicklung bis hin zur Prozess- und Produktoptimierung arbeitet das MCL an verschiedensten Innovationsprozessen. Hierzu werden mineralische Rohstoffe zu intelligenten Werkstoffen weiterentwickelt. Ein Team von rund 130 hochspezialisierten Wissenschaftlern forscht an Metallen, keramischen Werkstoffen und Metall-Keramik-Polymer-Materialverbunden. Dies führt zu neuen Materialien wie beispielsweise Stählen für Leichtbauteile und innovative Werkzeuge oder zu weiteren Leistungssteigerungen und Miniaturisierungen in der Mikroelektronik. Die ganzheitliche Betrachtung dieser Materialien während des vollständigen Lebenszyklus ist die Stärke des MCL.

Interdisziplinäre Vernetzung

Die renommierte Forschungseinrichtung genießt dank ihres Know-how auch branchenübergreifend einen hervorragenden Ruf. Durch die internationale Ausrichtung ist das wissenschaftliche Zentrum aus Leoben an namhaften überregionalen Projekten beteiligt. So konnte sich das MCL gemeinsam mit 16 Partnern aus sechs europäischen Nationen im starken Wettbewerb bei internationalen Ausschreibungen durchsetzen und koordiniert nun das EU-Projekt „MSP“ (Multi-Sensor-Plattform). Zusammen mit den Projektpartnern (u. a. Cambridge University und Oxford University) wird an der Entwicklung einer neuen Art von Umweltsensoren gearbeitet. Neben der Koordination ist das MCL innerhalb dieses Projekts auch federführend bei der Entwicklung von Nanosensoren und der CMOS-Integration beteiligt.

Auch mit der Integration von keramischen Komponenten in Leiterplatten sorgte das MCL in der Vergangenheit bereits für Aufsehen. Die wissenschaftliche Leistung bestand in der Abklärung der Schadensmechanismen, die zu einem Versagen der miniaturisierten spröden Komponenten während des Einbettens führen können. Wesentlicher Schlüssel dabei war die Vorhersage der thermo-mechanischen Belastungen in den Komponenten während des Einbettungsprozesses und die Minimierung dieser Spannungen durch gezielte Prozess- bzw. Geometrieoptimierungen. Durch die erfolgreich optimierte Einbettung von verschiedenen Komponenten im Inneren von Leiterplatten kann nun Platz an der Oberfläche gespart werden und die Signalwege können deutlich verkürzt werden. Dieser Ansatz erhöht die Funktionalität des Systems markant.

Technologiekatalog

Die neue VN-Serie „Technologiepartner – Externes Know-how für Innovationserfolge“ stellt bis Juli jeden Samstag eine anerkannte Forschungseinrichtung vor, welche für Kooperationen zur Verfügung steht und im Technologiekatalog der WISTO zu finden ist. Dabei werden verschiedenste Ansätze und Branchen beleuchtet und präsentiert. Aufgezeigt werden die Vielfalt der vorhandenen Technologiepartner und mögliche Anknüpfungspunkte zur Industrie.

Der gesamte Technologiekatalog mit weiteren Forschungseinrichtungen steht kostenlos auf der Webseite der WISTO (www.wisto.at/Technologiekatalog.pdf) als Download zur Verfügung.

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