Fleißige Sammler von Elektroschrott

Pro Kopf sammelten die Vorarlberger im vergangenen Jahr über zehn Kilo Elektromüll. 

SChwarzach, Wien. (VN-sca) Derzeit liegen die Österreicher beim Sammeln von Elektroschrott noch weit vor den EU-Vorgaben. Das Ziel von vier Kilogramm pro Einwohner wurde 2013 in Österreich mit im Schnitt neun Kilo deutlich übertroffen. In Vorarlberg waren die Sammler noch fleißiger: Knapp über zehn Kilo, das ist Rang vier im Bundesländer-Ranking nach Burgenland mit 13,5, Oberösterreich und der Steiermark.

Doch das gute Ergebnis ist nur Training. Bis 2019 sind in der EU 65 Prozent der in den drei vorangegangenen Jahren in Verkehr gesetzten Mengen als Abfall wieder einzusammeln, so die Geschäftsführerin der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle Austria GmbH, Elisabeth Ghiehser, bei der Präsentation der Zahlen und weiterer Maßnahmen zur Steigerung der Schrottsammlung.

Ab Anfang Oktober werden von der Richtlinie auch LED-Lampen und Photovoltaik-Module erfasst. Zudem wird ein Versuch gestartet, auch ausländischen Herstellern eine Rücknahme- bzw. Mitfinanzierungsverpflichtung abzuverlangen. Da der Internethandel zunimmt, ist auch eine klare Regelung für den Fernabsatz vorgesehen. Der Elektrohandel kämpft mit dem ausländischen Versandhandel, der etwa zehn bis 15 Prozent Marktanteil hält“, sagte der Obmann des Elektrohandels, Wolfgang Krejcik. Im Gegensatz zum heimischen Handel zahlen diese Unternehmen bislang nichts für die Entsorgung ihrer Produkte.In Voarlberg gibt es derzeit 108 Sammelstellen für Elektroaltgeräte sowie 58 Sammelstellen für Altbatterien.

Das Ziel von vier Kilogramm wurde deutlich übertroffen.

Reinhard Mang, Ministerium
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