Die Beschäftigung in der Schweiz stagniert

zürich. Die Beschäftigung in der Schweiz stagniert in den nächsten Monaten. Darauf deutet der Beschäftigungsindikator der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) hin. Dieser ist im dritten Quartal leicht zurückgegangen.

Ungleichmäßige Entwicklung

Da der Indikator für das vierte Quartal mit einem Wert von -3,4 nahe bei null liege, sei es unsicher, ob der Indikator den Beginn einer negativen Beschäftigungsentwicklung in der Schweiz anzeige, hieß es in der Mitteilung der KOF. Für das dritte Quartal lag der Indikator, der die prozentuelle Veränderung der Beschäftigung rund fünf Monate vor den offiziellen Statistiken abbilden will, bei – 0,9. Allerdings wird sich die Beschäftigung nicht in allen Branchen gleichermaßen entwickeln.

Versicherungsleute gesucht

So sieht die Situation im Versicherungswesen weiterhin äußerst rosig aus: Der Indikator für die Branche ist gemäß KOF sogar auf einem neuen historischen Höchststand.

Zunehmend schwierig gestaltet sich dagegen die Lage für die Beschäftigten in der Industrie, im Großhandel und im Gastgewerbe.

In diesen Branchen zögern die Firmen offensichtlich mit Neueinstellungen. In der Bankenbranche dürften – angesichts deren momentanen Umbruchs nicht unerwartet – in den nächsten Monaten Stellen abgebaut werden. Gerüchte über den Stellenabbau bei der UBS beflügeln deren Aktienkurse.

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