Vorsicht, blinde Passagiere im Anmarsch!

Großer Höckerflohkrebs (lat. Dikerogammarus villosus)» 2002 erstmals im Bodensee nachgewiesen» Wie eingeschleppt? Nicht sicher, wurde aber zuerst im Überlinger See gefunden. Das zunächst isolierte Vorkommen in einem begrenzten Bereich des Überlinger Sees lässt auf eine durch Menschen beeinflusste Einschleppung schließen - sei es durch Boote oder durch entsorgtes Aquariumwasser» Wo kommt er vor? Im gesamten See.» Welche Probleme kann er verursachen? Verdrängt bzw. frisst andere Flohkrebse und wirbelose Tiere, die für Fische und andere größere Tiere als Nahrung wichtig sind – im Englischen wird er daher auch“ killer shrimp“ genannt.

Großer Höckerflohkrebs
(lat. Dikerogammarus villosus)

» 2002 erstmals im Bodensee nachgewiesen

» Wie eingeschleppt? Nicht sicher, wurde aber zuerst im Überlinger See gefunden. Das zunächst isolierte Vorkommen in einem begrenzten Bereich des Überlinger Sees lässt auf eine durch Menschen beeinflusste Einschleppung schließen - sei es durch Boote oder durch entsorgtes Aquariumwasser

» Wo kommt er vor? Im gesamten See.

» Welche Probleme kann er verursachen? Verdrängt bzw. frisst andere Flohkrebse und wirbelose Tiere, die für Fische und andere größere Tiere als Nahrung wichtig sind – im Englischen wird er daher auch“ killer shrimp“ genannt.

Die invasiven, gebietsfremden Arten im Bodensee bereiten bereits ernste Probleme.

Schwarzach, Innsbruck Eigentlich gehören sie gar nicht hier her: Im Bodensee gibt es mindestens 37 invasive, gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten. „Der erste aufgezeichnete Eindringling war 1850 der Bachflohkrebs, einer der letzten die Quagga-Muschel im Jahr 2016, und es ist zu erwarten, dass weite

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.