Gegen Leistungsdruck und Universitäten als Bildungsfabrik

Lina Feurstein ist die Bildungspolitik bereits jetzt selektiv genug, auch ohne Novelle.  VN/Steurer

Lina Feurstein ist die Bildungspolitik bereits jetzt selektiv genug, auch ohne Novelle.  VN/Steurer

Dornbirn An die 50 überwiegend junge Demonstranten versammelten sich am Dienstagabend auf dem Dornbiner Marktplatz, um gegen die Novelle des Universitätsgesetzes zu kämpfen. Mitorganisatorin Lina Feurstein (17) von der Aktion kritischer Schüler_innen (aks) hatte den Eindruck, dass die Bildungspolitik angesichts der Pandemie im Winterschlaf ist. Nach der Präsentation der Novelle wäre es ihr lieber, es wäre beim Winterschlaf geblieben. Gemeinsam ging es ihnen gegen Leistungdruck und Begrenzung des Bildungszuganges durch den geforderten Mindesterfolg. Mit der nun im Raum stehenden Verlängerung des Heimunterrichts bleiben die Schülervertreter wie Annika Wakolbinger (18) außerdem bei ihren Forderungen zur Matura wie Stoffkürzung. Ihr Trost: Wenn es so mit dem Unterricht weitergeht, werde heuer niemand mit dem Studium beginnen können.

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