Die KHBG wird 40 Jahre alt

Der Ankauf des OP-Roboters für das LKH Feldkirch war ein Meilenstein. khbG

Der Ankauf des OP-Roboters für das LKH Feldkirch war ein Meilenstein. khbG

Neuordnung des Spitalmanagements fand bald Nachahmer in anderen Bundesländern.

Feldkirch Vor 40 Jahren setzte das Land mit der Gründung der Krankenhaus-Betriebsgesellschaft (KHBG) einen besonderen Schritt im öffentlichen Spitalsmanagement. Besonders deshalb, weil die Maßnahme der Ausgliederung und Professionalisierung sehr rasch auch in allen anderen Bundesländern ihre Nachahmer fand. Unter dem Dach der KHBG sind die Landeskrankenhäuser Feldkirch, Rankweil, Bregenz, Hohenems und Bludenz vereint. Zudem fallen die Pflegeschulen in Feldkirch und Rankweil sowie mit einer Beteiligung von 51 Prozent die beiden Tochterunternehmen Medizinprodukteaufbereitung und Clinic Servic in den Verantwortungsbereich der KHBG. Die Landeskrankenhäuser sind Arbeitgeber für knapp 5000 Menschen und der größte Gesundheitsversorger im Land. So wurden laut Geschäftsbericht 2019 im vergangenen Jahr rund 87.800 Patienten stationär betreut. Dazu kamen 440.000 Ambulanzfrequenzen. Mit einem Investitionsvolumen von 42 Mill. Euro treibt die KHBG auch nicht unwesentlich den heimischen Wirtschaftsmotor an.

Gestiegener Materialaufwand

Die wirtschaftlichen Zahlen des Leistungsberichts sprechen eine deutliche Sprache. Die Umsatzerlöse für 2019 beliefen sich auf 454,7 Mill. Euro (2018: 429,6 Mill.), der Personalaufwand stieg von 280 Mill. Euro (2018) auf 289,9 Mill. Euro. Das entspricht einer Steigerung um 3,5 Prozent. Zurückzuführen ist sie unter anderem auf Erhöhungen im Dienstpostenplan. Wie berichtet, wird es 2021 allerdings kein zusätzliches Personal geben. Interessantes gibt es auch vom Materialaufwand zu berichten. Dieser stieg 2019 um 5,3 Prozent auf 96,1 Mill. Euro. Geschuldet ist das den Medikamenten, wobei die Krebsmedikamente finanziell besonders ins Gewicht fallen. Insgesamt wurden 33,6 Mill. Euro für Medikamente und 32,3 Mill. Euro für Investitionen in die Medizintechnik ausgegeben. VN-MM

Kennzahlen

» 821 Ärztinnen und Ärzte

» 2239 Pflegekräfte

» 71 Prozent Frauenanteil

» 48 Prozent Teilzeitkräfte

» 2850 Geburten

» 37.900 Operationen

» 1543 Betten

» 46 medizinische Fachbereiche/
Abteilungen

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