„Skifans halten sich an Vorgaben“

Im Skigebiet Silvretta Montafon blieben Zahlen unter den Erwartungen.  Simo

Im Skigebiet Silvretta Montafon blieben Zahlen unter den Erwartungen.  Simo

Skigebietsbetreiber äußern sich zu Start durchwegs positiv.

Brand, Schruns, Lech Auch beim Land zeigt man sich in einer ersten Reaktion zufrieden mit dem Saisonauftakt in Zeiten von Corona. „Ich konnte mir am Sonntag einen Überblick verschaffen, die Maßnahmen werden eingehalten. Allerorts wurden Maßnahmen gesetzt, um Abstände einhalten und Menschenansammlungen minimieren zu können. In allen Regionen waren ,Winterkodex-Ranger‘ im Einsatz. Zusätzlich wurden die Ranger an neuralgischen Stellen noch von Beamten der Polizei unterstützt“, erklärte Christian Gantner (VP) als Sicherheitslandesrat.

6000 Skifans in vier Tagen in Brand

„Wir sind erleichtert über den Start und haben viel Geld in Maßnahmen und Personal investiert“, erklärt Hannes Jochum als Geschäftsführer der Bergbahnen Brandnertal im VN-Gespräch. Er schätzt die Zahl der Wintersportler in den letzten vier Tagen auf rund 6000. Damit hätten sich etwa 30 bis 40 Prozent der Skifahrer wie in der Zeit vor Corona auf den Pisten getummelt. „Die Auslastung der ersten Tage war eher verhalten, Samstag und Sonntag haben aber sehr viele unser Pistenangebot genutzt“, sagt Golm-Geschäftsführer Markus Burtscher. „Ab heute, Montag, sind fast alle Bahnen in Betrieb. Die Besucher halten sich sehr gut an die Vorgaben.“ In Damüls, wo sich kurzfristig bedrohlich lange Besucherschlangen gebildet hatten, hat man dazugelernt, betont Geschäftsführer Markus Simma. „Samstags hatten wir etwa 40 Prozent des normalen Gästeaufkommens.“ In der Silvretta Montafon (SiMo) lag der Andrang mit Skifans unter den Erwartungen, sagt Martin Oberhammer als Geschäftsführer. „Wir hatten 15 ,Covid-Ranger‘ im Einsatz, die meisten Skifahrer haben ihre FPP2-Masken selbst mitgebracht.“ Am Arlberg hat man noch keine Zahlen oder Prozentsätze parat. „Das Ganze ist  bisher gut verlaufen. Ich gehe davon aus, dass näher an Ballungszentren liegende Skigebiete eine höhere Auslastung hatten als wir“, sagt Tourismusdirektor Hermann Fercher. VN-TW

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