Höhepunkt der zweiten Welle vorbei

Entspannung macht sich auch bei schweren Erkrankungen bemerkbar.

Schwarzach In Bezug auf die bestätigten Infektionen hat Vorarlberg den Höhepunkt der zweiten Welle bereits mehr als einen Monat hinter sich. Am 13. November waren 850 Fälle pro 100.000 Einwohner und Woche erreicht. Gestern betrug diese Inzidenz 183. Zeitversetzt zu den Infektionen entwickelte sich die Zahl der Patienten mit einem schweren Erkrankungsverlauf. Sie ist bis in den Dezember hinein gestiegen. Nun ist auch sie stark gesunken. Das macht sich ebenso bei den Todesfällen bemerkbar. Es gibt deutlich weniger, gestern stieg die Gesamtzahl in Vorarlberg um einen auf 201.

Im Bundesländervergleich ist Vorarlberg früher in die zweite Welle geraten und auch früher herausgekommen. In der Steiermark sind gerade so viele Todesfälle zu beklagen wie noch nie. Hier hat sich die Gesamtzahl allein gestern um 50 auf 1142 erhöht. Im bevölkerungsreicheren Wien sind bisher 991 verzeichnet worden.

Vorbei ist die Pandemie aber auch in Vorarlberg noch nicht. So sehr das Infektionsgeschehen von Mitte November bis Anfang Dezember nachgelassen hat, so sehr stabilisiert es sich nun bei einer Inzidenz von knapp unter 200. Das ist extrem hoch. Zur Einstufung als Risikogebiet durch Deutschland kam es im Frühherbst bei Überschreitung von 50. Außerdem lauern Risiken: In Liechtenstein ist die Inzidenz gerade in wenigen Tagen von unter 300 auf über 600 gestiegen. JOH

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