Adventzauber für „Ma hilft“

Bischof Benno fand bei „Vorarlberg Live“ wunderbare Worte über Weihnachten und die Bedeutung des Helfens.  VN/Steurer

Bischof Benno fand bei „Vorarlberg Live“ wunderbare Worte über Weihnachten und die Bedeutung des Helfens.  VN/Steurer

„Vorarlberg Live“ mit Prominenz und sagenhaften 620.000 Euro für VN-Sozialaktion.

Schwarzach  620.000 Euro – diese absolute Rekordsumme für ein Spendenjahr durften am Donnerstag kurz nach halb sechs „Ma hilft“-Patin Marlies Müller und VN-Chefredakteur und „Ma hilft“-Obmann Gerold Riedmann in Scheckform vor dem weihnachtlich geschmückten Eingang des Russmedia-Hauses im Rahmen der Sendung Vorarlberg live präsentieren.

Zu verdanken ist dieses Ergebnis vor allem einem Mann: Werner Gunz, Unternehmer aus Altach. Er allein überwies „Ma hilft“ sagenhafte 500.000 Euro – die VN berichteten. Werner Gunz war einer der prominenten Gäste der Live-Sendung, die von Bianca Oberscheider gekonnt moderiert wurde. „Ich habe Vertrauen in diese Organisation“, begründete der Unternehmer aus Altach noch einmal, warum er sich als großartiges Zeichen der Dankbarkeit für seinen Werdegang anlässlich seiner Pensionierung ausgerechnet „Ma hilft“ für diesen Akt überwältigender Wohltätigkeit ausgesucht hatte.

Weihnachten und mehr

Ein beeindruckendes Plädoyer für Mitmenschlichkeit und Mitgefühl hielt in der Sendung auch Bischof Benno Elbs. Der höchste Geistliche des Landes beschrieb eindrucksvoll, was Weihnachten vor allem sein sollte: ein Fest des Herzens. „Es geht oft nicht um Materielles. Es geht um einen freundlichen Blick, um eine nette Geste, um ein gutes Wort. Geschenke sind ein Zeichen, um zu sagen: Du bist mir wichtig.“ Der Bischof möchte Weihnachten jedoch nicht als Momentaufnahme sehen, „sondern am liebsten als Ganzjahresprogramm.“ Benno Elbs ging auch noch auf sein Buch „Werft eure Zuversicht nicht weg“ ein und verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Bedeutung des Humors als Quelle von Zufriedenheit.

Die Künstler darben

Etwas schwer fällt es den Musikern Bernie Weber und Reinhold Bilgeri in Zeiten wie diesen, ihren Humor vollumfänglich zu erhalten. „Wir hätten gerne das Konzert für die Krebshilfe gespielt. Es wäre das 20-jährige Jubiläum für diese Veranstaltung gewesen“, bedauert Bernie Weber die coronabedingte Absage. „Wir haben uns ja schon Ambitionen angezüchtet, nachdem wir in den 19 Jahren zuvor eine halbe Million Euro für die Krebshilfe hereingespielt haben“, drückte Reinhold Bilgeri seine Trauer über die Absage aus. Immerhin gelang es dem heuer 70 Jahre alt gewordenen Rockprofessor, eine künstlerische Abzweigung zu nehmen. „Ich habe die Zeit des Lockdowns genützt, um einen Roman zu schreiben. Es geht um eine Liebesbeziehung zwischen einem Österreicher und einer New Yorkerin in der Zeit der Pandemie“, deutet Bilgeri den Kern der Handlung an. „Mehr dazu gibt es im Jänner, wenn das Buch auf den Markt kommt.“

Das große Finale der Sendung gehörte „Ma hilft“-Seele Marlies Müller und Gerold Riedmann. Müller gab Einblicke in ihre tägliche ehrenamtliche Arbeit für die VN-Sozialaktion, Riedmann informierte über das strategische Wirken von „Ma hilft“. VN-HK

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