Schweizer und Deutsche ringen um strengere Coronaregeln

Wien Viele Schüler sind zurück in ihren Klassenzimmern, der Handel hat wieder geöffnet. Die Corona-einschränkungen sind seit Montag wieder gelockert. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt, allerdings nur sehr langsam. Knapp 3000 neue Fälle wurden am Mittwoch in den vergangenen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Toten stieg um 54 auf 4056. Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen blieb auf hohem Niveau stabil. Abseits der strengeren Quarantänepflicht für Einreisende plant die Bundesregierung dennoch, die Regeln über die Weihnachtsfeiertage ein wenig aufzuweichen. 

Merkel will härteren Lockdown

Auch in den Nachbarländern herrscht über die Feiertage ein bisschen Nachsicht. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel trat am Mittwoch allerdings erneut für einen härteren Lockdown ein. Sie verwies auf Empfehlungen der Wissenschaft, jetzt die Kontakte weiter drastisch zu senken. Sie halte es daher für richtig, die Geschäfte nach Weihnachten bis mindestens 10. Jänner zu schließen und auch den Unterricht an den Schulen zu minimieren, sagte Merkel. 

Die Schweizer Regierung ringt ebenso um strengere Maßnahmen. Bislang haben die Kantone selbst bestimmt, welche Maßnahmen gelten. Viele Regionalpolitiker fühlen sich aufgrund der Pläne der Zentralregierung nun bevormundet. Der Schweizer Gesundheitsminister Alain Berset  will, dass ab Samstag Restaurants landesweit um 19 Uhr geschlossen und sämtliche öffentliche Veranstaltungen bis 20. Jänner verboten werden. Privat sollen sich außer an den Weihnachtstagen nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, die Skigebiete aber offen bleiben.

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