Viele Pläne für den heiligen Abend

Weihnachten ist auch für Bischof Benno Elbs noch ungewiss.  VN/Paulitsch

Weihnachten ist auch für Bischof Benno Elbs noch ungewiss.  VN/Paulitsch

Feldkirch Derzeit sind keine Gottesdienste möglich, die Türen bleiben aber offen. Das wird gerne angenommen, berichtet Vorarlbergs Bischof Benno Elbs. „Es gibt viele Einzelpersonen, die die Kirche aufsuchen. Wir merken das an den Kerzen.“ Am 7. Dezember endet die Beschränkung. Gottesdienste sind wieder erlaubt. Heute, Donnerstag, ab 9 Uhr, findet eine Bischofskonferenz via Zoom statt, um Details zu klären.

Vorarlbergs Bischof hofft, dass Gottesdienste unter Sicherheitsvorkehrungen wieder möglich sind, auch mit Blick auf Weihnachten. Normale Christmetten und große Gottesdienste werden wohl nicht stattfinden, wie Elbs erzählt. In Lech wird überlegt, die Mette ins Freie zu verlegen. „Eine weitere Möglichkeit wäre es, mehrere Gottesdienste abzuhalten.“ Besondere Aufmerksamkeit gilt den Kindermetten, sie gehören zu den bestbesuchten Gottesdiensten des Jahres. In Altach ist eine Waldweihnacht und eine Schnitzeljagd geplant. Für die Adventszeit ist einiges geplant. Es gibt Musikensembles, die im Garten von Seniorenheimen spielen, manche Pfarren backen Kekse oder legen Adventskränze vor die Türen von Menschen, die alleine wohnen. Eine Frage will Benno Elbs noch geklärt wissen: „Ich halte immer einen Gottesdienst in der Justiz­anstalt ab. Ich hoffe, dass er auch heuer stattfinden kann. Dort sind Menschen, die das ganz besonders brauchen.“ Es dürfe keinen Lockdown des Herzens geben. VN-mip

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