Beunruhigende Entwicklungen

Zahl der Neuinfektionen geht zu langsam zurück, in der Schweiz stagniert sie.

Schwarzach Die zweite Welle der Pandemie ist noch lange nicht vorbei. Das haben die aktuellen Meldungen des Gesundheitsministeriums von Rudolf Anschober (Grüne) gestern Nachmittag deutlich gemacht: In 24 Stunden ist die Gesamtzahl der Todesfälle um 141 auf 3325 gestiegen. Das ist der größte Zuwachs, der jemals verzeichnet wurde. Auch bei den Hospitalisierungen gab es eine böse Überraschung: Nach Rückgängen in den vorangegangen Tagen wurde zum zweiten Mal in Folge eine Zunahme vermeldet; um 142 auf 4482.

Immerhin: Neuinfektionen gehen in den meisten Bundesländern nach wie vor zurück. Allerdings nicht überall und zum Teil nur sehr langsam. Hatte es sich am Montag um 348 pro 100.000 Einwohner und Woche gehandelt, so waren es gestern 335. Durch den harten Lockdown, der Mitte November in Kraft getreten ist, sollte sich das zwar noch beschleunigen; ob bis Weihnachten weniger als 50 erreicht sein werden, bleibt jedoch offen.

In Deutschland steckt diese Inzidenz bei knapp 140 fest. Gestern ließ auch die Schweiz wissen, dass es keine Rückgänge mehr gebe. Im November hatte sich die Inzidenz von 669 auf etwas mehr als 300 halbiert. Dabei ist es in den vergangenen Tagen geblieben. Im Kanton St. Gallen wurden sogar Zuwächse von einem Niveau von unter auf von nunmehr über 400 verzeichnet. Die Stagnation sei beunruhigend, erklärte Virginie Masserey, Leiterin des Sektion Infektionskontrolle beim Bundesamt für Gesundheit, laut SRF: Man brauche weitere Rückgänge, gerade im Hinblick auf die kommenden Feiertage. Wobei wahrscheinlich sei, dass sie „komisch“ würden: Es werde auch zu Weihnachten Beschränkungen geben müssen. JOH

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