Eine Halle voll mit leeren Betten

Auch der Lagerraum ist bereits gefüllt.

Auch der Lagerraum ist bereits gefüllt.

Das Notversorgungszentrum auf dem Messegelände wurde am Donnerstag offiziell eröffnet.

Dornbirn 200 Spitalsbetten, ärztliche Leiter und Pflegeleiter, aber kein Patient in Sicht: zum Glück. In den vergangenen zwei Wochen wurde in der Messehalle 9 in Dornbirn zum zweiten Mal nach dem Frühjahr ein Notversorgungszentrum (NVZ) eingerichtet. Am Donnerstagnachmittag fand die offizielle Eröffnung statt. Benötigt wird die Einrichtung vorerst aber nicht. Als Anfang November der Beschluss zur Reaktivierung des Notspitals gefasst wurde, schnellten die Neuinfektionen nach oben, die Spitäler kamen an ihre Grenzen. Die vergangenen Tage hätten zwar eine leichte Entspannung gebracht, berichtet Gerald Fleisch, Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft (KHBG), die Lage sei aber nach wie vor sehr angespannt und sehr ermüdend für alle Mitarbeiter. „Wir haben Angst vor einer dritten Welle. Diese Scheinsicherheit, die wir haben, und die Covidmüdigkeit sind eine verheerende Mixtur bezüglich einer weiteren Infektionserhöhung. Bisher sind wir nur sehr knapp daran vorbeigeschrammt, dieses Notversorgungszentrum zu benötigen“, unterstreicht er. 

Zum Einsatz kommt das NVZ, wenn rund 250 Covid-19-Patienten in den Vorarlberger Krankenhäusern behandelt werden müssen. Am Donnerstag waren insgesamt 170 Betten, 135 Normal- und 35 Intensivbetten, von Covid-19-Patienten belegt. Zum Vergleich: Vor einer Woche waren es noch 223, 44 davon auf der Intensivstation. Auch wenn alle hoffen, dass das Notspital nie gebraucht wird, ist man bei der Planung auf alle Eventualitäten eingegangen. „Es liegt ein Sicherheitskonzept vor, es liegt ein Personalkonzept vor, es liegt ein Verkehrskonzept vor“, erläutert Bernd Schelling, Pflegedirektor am LKH Bregenz und gemeinsam mit Primar Michael Rohde, Verwaltungsdirektor Andreas Lauterer sowie dem Allgemeinmediziner Robert Spiegel für die Leitung zuständig. Für den Betrieb würde man Personal aus allen Krankenhäusern zusammenziehen, außerdem könnte man auf Schüler der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen und auf einen Pool von 25 niedergelassenen Ärzten zurückgreifen. Die Idee sei, mit möglichst wenig Personal möglichst viele Patienten zu betreuen, sagt Spiegel. Das Notversorgungszentrum dient laut Rohde als eine Art Überlaufventil für die Normalstationen. „Wir holen viel aus dem bestehenden System heraus, aber irgendwann ist eine Grenze erreicht und dann brauchen wir diese Notversorgungszentrum“, ergänzt er.

Das Coronalazarett in der Halle 9 besteht aus zwei Stationen à 100 Betten, die wiederum in zwei Unterstationen unterteilt sind. Damit alle 200 Betten mit Sauerstoff versorgt werden können, wurde im Außenbereich ein Tank installiert und 550 Meter Leitungen verlegt. Lauterer: „Wir haben uns bemüht, so nahe wie möglich an den Standard ranzukommen.“ VN-ger

<p>Jede Koje wird für zwei Patienten ausgelegt.</p>

Jede Koje wird für zwei Patienten ausgelegt.

<p class="caption">Das NVZ in der Halle 9 besteht aus insgesamt 200 Betten. Jedes von ihnen kann mit Sauerstoff versorgt werden.  VN/Stiplovsek</p>

Das NVZ in der Halle 9 besteht aus insgesamt 200 Betten. Jedes von ihnen kann mit Sauerstoff versorgt werden.  VN/Stiplovsek

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