Unterlagen zur Causa Ischgl sichergestellt

Innsbruck Bei Ermittlungen zur Rolle des Wintersportorts Ischgl in der Coronakrise hat die Staatsanwaltschaft Tirol zahlreiche Unterlagen und Daten sichergestellt. Das Material werde nun gesichtet und geprüft, teilte ein Sprecher am Dienstag mit. Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten gegen unbekannte Täter. Ischgl gilt als Hotspot, der maßgeblich zur Verbreitung des Coronavirus in Teilen Europas beigetragen haben soll. Eine Frage ist, ob rechtzeitig gehandelt wurde.

Dem Land Tirol und der Tourismusbranche wird vorgeworfen, nicht schnell genug reagiert und zu spät den Skibetrieb gestoppt zu haben. Vor allem bei den vielen Après-Ski-Partys dürfte das Ansteckungsrisiko hoch gewesen sein.

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