Arbeiterkammer installiert ein Kompetenzzentrum für Kurzarbeit

Feldkirch Schulterschlüsse sind ganz besonders in Zeiten von Krisen gefragt. Unter diesem Motto startet die Arbeiterkammer Feldkirch (AK) mit Präsident Hubert Hämmerle und Direktor Rainer Keckeis vor dem Hintergrund großer Verunsicherung bei Unternehmen und Mitarbeitern eine besondere Aktion. Mit heute, Montag, wird in der Arbeitnehmervertretung ein eigenes Kompetenzzentrum für Kurzarbeit eingerichtet. Die Besonderheit daran: Das Zentrum steht sowohl Arbeitnehmern als aus Unternehmen gleichermaßen kostenlos zur Verfügung.

AK Hotline 050 258 4444

Für Rainer Keckeis als AK-Direktor steht fest: „Die Krise erfordert eine enge Zusammenarbeit aller Institutionen, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Dabei kann die Kurzarbeit gerade für Klein-  und Mittelbetriebe, insbesondere auch für die Gastronomie, eine enorme Hilfe darstellen.“ Völlig falsch wäre es jetzt die Mitarbeiter zu kündigen, warnt Keckeis. „Mit der Kurzarbeit kann die Arbeitszeit vorübergehend bis auf null reduziert werden und der Bund ersetzt den Unternehmen den  überwiegenden Teil der Lohnkosten.“ Die Experten der Kammer, betont Keckeis, würden in enger Abstimmung mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) und den Gewerkschaften Rechtsberatung bei der Abwicklung der Kurzarbeitsanträge der Unternehmen anbieten. 

Die aus Anlass der raschen Verbreitung des Coronavirus eingerichtete Hotline 050 258 444 ist täglich bis 16 Uhr besetzt.

„Die durch Corona ausgelöste Krise erfordert eine enge Zusammenarbeit aller Institutionen.“

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