Europaparlament setzt seine Arbeit kurzzeitig aus

brüssel Das Coronavirus stellt den Arbeitsalltag der Europaparlamentarier auf den Kopf. Die für diese Woche geplante Plenartagung ist nach Brüssel verlegt und wegen der möglichen Ansteckungsgefahr auf einen Tag reduziert worden. Am Dienstag standen Diskussionen über das neue Virus, das Thema Migration und der mehrjährige Finanzrahmen auf dem Programm. Abstimmungen waren keine vorgesehen. Ab Mittwoch sind die parlamentarischen Aktivitäten überhaupt für eineinhalb Wochen ausgesetzt. Das betrifft vor allem die Ausschusssitzungen Auch die nächste Plenarsitzung soll verkürzt werden. Parlamentspräsident David Sassoli hatte sich bereits nach einer Italienreise als Vorsichtsmaßnahme in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

„Natürlich sollte das Parlament so weit wie möglich funktionsfähig bleiben“, sagt die Vorarlberger EU-Abgeordnete Claudia Gamon (31) zu den VN. Allerdings würden sowohl Mandatare als auch ihre Mitarbeiter sehr viel reisen. Das bringe ein gewisses Risiko mit sich. „Ich will niemanden anstecken. Da geht es um medizinische Solidarität.“

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.